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Podcast Handelsblatt Disrupt „Potemkinsches Dorf“ – Ex-Regierungsberater Harhoff kritisiert KI-Strategie der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat Milliarden für die KI-Forschung in Aussicht gestellt. Ex-Regierungsberater Harhoff vermisst konkrete Maßnahmen, kritisiert er im Handelsblatt-Podcast.
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Der ehemalige Regierungsberater und Innovationsforscher Dietmar Harhoff kritisiert den Umgang der Bundesregierung mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Im Podcast Handelsblatt Disrupt sagt der Direktor des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb: „Die KI-Strategie wurde mit viel Pomp verkündet. Doch einen Ruck hat sie nicht ausgelöst, weil auf die Verkündung der Strategie kaum Maßnahmen gefolgt sind.“

Vor allem die Finanzierung kritisiert Harhoff, weil mittlerweile bekannt wurde, dass die drei Milliarden Euro, die zunächst von der Bundesregierung in Aussicht gestellt worden sind, nur teilweise zur Verfügung stehen. Das Finanzministerium plante nur 500 Millionen Euro frisches Geld ein. „Da ist schon der Eindruck aufgekommen, dass hier ein Potemkinsches Dorf aufgebaut wird“, sagt Harhoff.

Außerdem: Ein Gespräch mit Christian Miele, Partner bei der Risikokapitalgesellschaft Eventures, die gerade einen neuen Fonds mit einem Volumen von rund 400 Millionen Dollar aufgelegt hat. Die Investoren des Fonds sind einige der bekanntesten Familienunternehmen des Landes. Miele erklärt, warum der Mittelstand sich bei der Digitalisierung so schwer tut, weshalb das Management in vielen Fällen für eine radikale Transformation ungeeignet ist – und was es mittelständischen Unternehmen bringt, in Start-ups zu investieren.

Und zum Schluss noch ein Gespräch mit Handelsblatt-Redakteurin Ina Karabasz, die zu der Frage recherchiert hat, wie sich Menschen fühlen, die mit immer mehr Robotern zusammenarbeiten.

Mehr: Weitere Folgen von Handelsblatt Disrupt finden Sie hier.

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