Podcast Handelsblatt Disrupt SprinD-Chef Laguna: „Es ist gefährlich, dass wir uns bei der Digitalisierung so abhängig machen“

22.11.2019 - 09:00 Uhr Kommentieren

Düsseldorf Wenn es um die großen technologischen Veränderungen geht, dann schauen wir in die USA, manchmal nach China. Aber selten nach Deutschland. Denn die großen Durchbrüche finden allzu oft anderswo statt.

Das will die Bundesregierung ändern und hat daher die Agentur für Sprunginnovationen ins Leben gerufen, kurz SprinD. Sie soll helfen, technische Disruptionen mit Geld, Netzwerken und Know-how in Deutschland zu fördern.

Aber – wie soll das gehen? Und vor allem: Welche Technologien eignen sich für so eine Förderung überhaupt? Das erklärt der neue Chef der Agentur, Rafael Laguna de la Vera im Podcast Handelsblatt Disrupt. Er ist Open-Source-Pionier in Deutschland und hat das Kölner Software-Unternehmen Open-Xchange aufgebaut.

Im Anschluss daran ein Gespräch mit Matthias Hilpert, einem der aktivsten Business Angel in Deutschland. In 18 Start-ups hat der ehemalige Manager investiert. Nun hat er in einer Studie analysiert, wie Dax-Konzerne und ihre Wettbewerber in China und den USA Innovationen finanzieren.

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    Das Ergebnis: Sie geben zwar viel Geld aus – doch vor allem für Forschung und Entwicklung im eigenen Haus. Konzerne in China setzen viel stärker auf sogenannte externe Innovationen.

    Das heißt: Sie kaufen neue Ideen durch Firmenübernahmen oder investieren in junge Start-ups. Und dadurch, so meint Hilpert, seien vor allem die chinesischen Konzerne in disruptiven Zeiten schneller.

    Und am Ende noch ein Gespräch mit Handelsblatt-Redakteur Bert Fröndhoff, der sich diese Woche intensiv mit 3D-Druck, den spannendsten Innovationen und der Frage beschäftigt hat, wie Deutschland in dem Feld eine führende Stellung erreichen konnte.

    Mehr: Die vorherige Folge von Handelsblatt Disrupt finden Sie hier.

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