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Handelsblatt Today Spezial: Ein Jahr Krieg in der UkraineUkrainischer Botschafter Makejew: „Wir brauchen keine Mediatoren, wir brauchen Verbündete“

Heute jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine zum ersten Mal. In der vierten Folge des Podcast-Spezials geht es um die Frage, wie und wann der Krieg enden könnte.Nicole Bastian, Mareike Müller 24.02.2023 - 13:07 Uhr Artikel anhören

Düsseldorf. Wie und wann könnte der Krieg in der Ukraine enden? Ist das überhaupt mit einem Kremlchef Wladimir Putin möglich? Und wie fest sitzt dieser im Sattel? Um diese Fragen geht es in der vierten Folge des Handelsblatt-Podcast-Spezials „Ein Jahr Krieg in der Ukraine“. Oleksij Makejew, der ukrainische Botschafter in Deutschland, nennt als Voraussetzungen für eine Friedenslösung „das Ende von imperialistischem Denken und ein demokratisches Russland“.

Dies sei aber weder in der russischen Führung noch in der Bevölkerung zu erkennen. In der Rede Putins am Dienstag dieser Woche sei erneut klar geworden, dass er zu Verhandlungen überhaupt nicht bereit sei und der Ukraine weiter das Existenzrecht abspreche. Chinas Vermittlungsbemühungen kommentiert Makejew mit klaren Worten: „Wir brauchen keine Mediatoren, wir brauchen Verbündete.“

Alexander Gabuev, Senior Fellow bei der Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden, sieht aktuell keine Gefahr für Putin. Er geht aufgrund von Umfragen davon aus, dass rund ein Fünftel der russischen Bevölkerung den Krieg in der Ukraine unterstützt. Etwa ein weiteres Fünftel sei dagegen. Viele davon wollten das Land verlassen. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung interessiere die Kriegsfrage nicht. Diese „riesige Welle an Passivität“ legitimiere Putins Vorgehen. Mit harten Strafen für einzelne Protestierende schüre die Regierung bewusst Angst innerhalb der Bevölkerung.

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