Podcast Handelsblatt Today Streit um EU-Aufbaufonds: Was die Rüge aus Brüssel für Berlin bedeutet

Das einstige Vorbild Deutschland ließ in den vergangenen Jahren echten Reformwillen vermissen. Brüssel droht Berlin deshalb damit, Hilfsgelder aus dem EU-Wiederaufbaufonds zurückzuhalten.
27.01.2021 - 17:30 Uhr Kommentieren

Düsseldorf Europäische Solidarität ist eine der Stärken der Bundesrepublik. In der Vergangenheit trat Deutschland als einer der größten Geldgeber der Europäischen Union auf. Auch im Zusammengang mit dem EU-Wiederaufbaufonds. Eine Bedingung aber stellte die Regierung stets voran: Wer Geld braucht, muss sich im Gegenzug reformwillig erweisen.

Doch nun, so tadelt die EU-Kommission, halte sich Deutschland nicht an die eigenen Prinzipien. Berlin-Korrespondent Martin Greive kann die Rüge nachvollziehen: Bis auf den Kohle-Ausstieg habe die Große Koalition seit Jahren keine große Reform angeschoben. Geht ausgerechnet Deutschland bei der Vergabe der Gelder aus dem Gemeinschaftstopf am Ende leer aus?

Außerdem: Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat die erste Klagewelle wegen des Glyphosat-Skandals noch nicht ganz überstanden, schon klagen die Nächsten. Diesmal sind es die Investoren, die vor Gericht ziehen wollen. Weil Bayer seiner Mitteilungspflicht bei der Übernahme von Monsanto nicht ordentlich nachgekommen sei, wäre ihnen finanzieller Schaden entstanden.

Investigativ-Redakteur Volker Votsmeier gewährt Einblicke in einen Prozess, der den Konzern am Ende wieder einmal teuer zu stehen kommen könnte.

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