Podcast Handelsblatt Today Warum die Wirtschaft gezwungen ist zu wachsen

Nullwachstum ist in einer kapitalistischen Wirtschaft nicht möglich, sagte schon Karl Marx. Ökonom Mathias Binswanger erklärt, was die „Grow or die“-Theorie für Anleger bedeutet.
07.12.2020 - 17:39 Uhr Kommentieren

Düsseldorf Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wächst seit 1950. Ausnahmen von dieser Regel hat es bisher seitdem nur zweimal gegeben: Das wäre zum einen der Wirtschaftseinbruch im Zuge der Finanzkrise 2009 und zum anderen derzeit durch die Corona-Pandemie.

Ansonsten aber scheint das Wachstum unaufhaltsam. Kein Wunder, findet der Ökonom Mathias Binswanger. Er vertritt die These, dass die Wirtschaft gar keine andere Wahl hat als zu wachsen und spricht vom Wachstumszwang. Wie weit aber kann das gehen in einer Welt mit endlichen Ressourcen? Und ist Wachstum immer erstrebenswert? Im Interview erklärt der Ökonom die Gründe und Auswirkungen der „grow or die“-Theorie.

Außerdem: Das beste Beispiel dafür, dass „mehr“ nicht immer „besser“ ist, bietet der deutsche Handel: Dort gibt es derzeit massive Lieferengpässe, die Geschenkesuchende an ihre Grenzen bringen und die Umsätze deutscher Unternehmen gefährden.

Grund dafür sind in erster Linie überlastete Transportrouten aus Asien. Unternehmensredakteur Florian Kolf zu der Frage, ob sich das Weihnachtsgeschäft noch retten lässt.

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