Airbag-Probleme VW ruft 420.000 Autos zurück

VW ruft in den USA 420.000 Autos in die Werkstätten zurück. Der Grund: Probleme mit einer Wickelfeder können dazu führen, dass der Airbag nicht auslöst. Ob andere Märkte betroffen sind, konnte VW zunächst nicht sagen.
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Unter anderem müssen Wagen aus den Modellreihen Golf, Passat, Jetta und Tiguan, die in den Jahren 2010 bis 2014 gebaut wurden, zurück in die Werkstätten. Quelle: dpa
Defekte Airbags

Unter anderem müssen Wagen aus den Modellreihen Golf, Passat, Jetta und Tiguan, die in den Jahren 2010 bis 2014 gebaut wurden, zurück in die Werkstätten.

(Foto: dpa)

WolfsburgWegen Airbag-Problemen ruft der Autohersteller Volkswagen in den USA 420.000 Autos zurück. Probleme mit einer sogenannten Wickelfeder am Lenkrad könnten dazu führen, dass der Airbag bei einem Unfall nicht auslöse, sagte ein VW-Sprecher am Freitag auf Anfrage.

Ein solcher Fall sei aber bislang nicht bekannt. Unter anderem müssten Wagen aus den Modellreihen Golf, Passat, Jetta und Tiguan, die in den Jahren 2010 bis 2014 gebaut wurden, zurück in die Werkstätten. Im vergangenen Jahr verkaufte Volkswagen in den USA knapp 367.000 Autos.

Ob auch Autos in Deutschland und anderen Märkten von dem Problem betroffen sind, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Bislang beziehe sich der Rückruf aber nur auf die USA. Die Probleme stünden auch nicht in Zusammenhang mit defekten Airbags des Zulieferers Takata, die in der Vergangenheit bei zahlreichen Herstellern zu Rückrufen geführt hatten.

  • dpa
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