Aston Martin Vulcan Zwei Dutzend ohne Zulassung

Einen Supersportwagen kauft man sich auch, um auf der Straße anzugeben. Mit Aston Martins Megasportler Vulcan dürfte das schwer fallen.
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Zwölf Zylinder liefern mehr als 800 PS Quelle: Aston Martin
Man trägt wieder Spoiler und Flügel

Zwölf Zylinder liefern den Vulcan mehr als 800 PS

Aston Martin stellt auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März) einen besonders exklusiven Supersportwagen vor. Der Zweisitzer namens Vulcan soll nur 24 Mal gebaut werden und dürfte rund 2,5 Millionen Euro kosten. Eine Straßenzulassung ist da noch nicht einmal inklusive.

Den Antrieb des Vulcan übernimmt der aus anderen Sportwagen der britischen Marke bekannte V12-Benziner, der in der neuen Variante mit sieben Liter Hubraum auf eine Leistung von mehr als 800 PS kommen soll. Fahrleistungen nennt der Hersteller noch nicht, sie dürften aber im Bereich von drei Sekunden beim Sprint auf Tempo 100 liegen, die Höchstgeschwindigkeit wird wohl mehr als 350 km/h betragen.

Total bescheuerte PS-Protzerei
670 PS im Heck des Ferrari 488
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540 bis 610 PS an gleicher Stelle der zweiten Generation des Audi R8. Aber das ist noch gar nichts: Der Aston Martin Vulcan darf 800 Pferdchen ausleben, wenn auch ausschließlich auf Rundstrecken. Sie wollen mehr Leistung? Kein Problem ...

Brabus befeuert seine neue Topversion des S-Klasse-Coupés mit 850 PS
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Der 85. Genfer Automobilsalon, der am 5. März seine Pforten für Besucher öffnet, schwelgt in Leistung und Luxus. Doch nicht nur die Mobile der Schönen und Reichen dürfen PS-Orgien feiern. Auch die Großserienhersteller brennen bei Studien und Neuheiten ein Feuerwerk der bürgerlichen Boliden ab.

Energiesparen war gestern
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So darf sich ein Ford Focus RS mit 320 PS produzieren, der Audi A3 RS mit 367 PS, der Honda Civic Type R mit 280 PS (hier im Bild) oder der Opel Corsa OPC künftige Kunden mit 207 PS locken. Der preiswerte Kraftstoff verführt die Branche zum Rückfall in alte Sünden ...

Ford GT: So macht Detroit Jagd auf Maranello
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46,25 Dollar sind der magische Betrag, um den derzeit die Autoindustrie und ganze Volkswirtschaften kreisen. Die umgerechnet 39,50 Euro waren vergangene Woche in London für ein Barrel Rohöl der Sorte „Nordsee Brent“ fällig. Nie zuvor in diesem Jahrhundert waren 158,98 Liter Öl (entspricht einem Barrel) so preiswert. Förderländer stöhnen unter dem Preisverfall. Des einen Leid, des anderen Freud: Autofahrer auf der ganzen Welt begeistern die tiefen Spritpreise, die positiven Impulse für viele nationale Konjunkturen sind unverkennbar, und die Autoindustrie profitiert vom Sexappeal großer und leistungsstarker Fahrzeuge.

Von Mansory veredelter Lamborghini Huracan
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Offenbar vollkommen vergessen ist das Krisenjahr 2008, als der Ölpreis die Marke von 150 Dollar pro Barrel riss und drohte auf die 200 Dollar zu marschieren. Damals mussten Messe-Premieren in puncto Leistung in Sack und Asche gehen und um jeden Tropfen Verbrauchssenkung ringen. Aber nun darf erst einmal wieder gebolzt werden. Den Trend zu Selbstbewusstsein und Status läutete bereits die erste wichtige Automesse des Jahres, die Detroit-Motorshow im Januar ein. Nun geht die Party in Genf weiter.

Tuner zeigen Flagge
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Mercedes-Benz überlässt die besten Bühnenplätze der Spaß-Tochter AMG. Die enthüllt ihre Interpretation des CLA Shooting Brake (360 PS). Neu sind auch die AMG-Beiträge zur C-Klasse. Mit 476 PS so stark wie keine C-Klasse zuvor. Alpina will mit dem B6, seiner Interpretation des BMW 6er-Gran Coupé glänzen, das 600 PS aus seinem aufgeladenen 4,4-Liter-V8 mobilisiert.

Ein kletternder Drei-Tonner? Kein Problem!
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Mercedes hat für den Dauerbrenner G-Modell ein neues Paket geschnürt. Der G 500 4x4² verdoppelt quasi das bereits legendäre Vermögen des Off-Roaders über Stock und Stein zu fahren. Vorausgesetzt genügend solvente Genf-Besucher skandieren „Haben wollen!“, geht das Modell Ende des Jahres für rund 300.000 Euro in Kleinserie. Mit 422 PS sollen dann auch fast senkrechte Felswände kein unüberwindliches Hindernis für den Kraxler mehr errichten.

Auf öffentlichen Straßen lässt sich das aber nicht ausfahren – auch weil der Supersportler als reines Rennstreckenfahrzeug konzipiert ist. Theoretisch dürfte aber auch eine Straßenzulassung per Einzelabnahme möglich sein. Damit die Kundschaft das Coupé immer im Griff hat, bietet Aston Martin Käufern ein umfangreiches Fahrertraining auf der Rennstrecke an.

Der Bau besonders exklusiver Kleinserien-Supersportler ohne Straßenzulassung ist nichts Ungewöhnliches. McLaren hat unlängst den P1 GTR auf Basis des P1 vorgestellt, Ferrari bietet seinen LaFerrari auch in der Rennstreckenversion FXX K an.

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1 Kommentar zu "Aston Martin Vulcan : Zwei Dutzend ohne Zulassung"

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  • Auch hier merkt man wieder, dass in der HB-Online Redaktion bloß neidzerfressene Unterprivilegierte sitzen. Dann lasst doch solche Berichte einfach bleiben. Wieso wurden denn bei dem Artikel über den Genfer Salon die Kommentare gestrichen? Hatten sich wohl zu viele meiner Meinung angeschlossen?

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