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Auto als Statussymbol So beliebt wie eine Waschmaschine

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Elektro-Sportwagen Tesla: Coolness-Faktoren helfen beim Verkauf. Quelle: dpa

Elektro-Sportwagen Tesla: Coolness-Faktoren helfen beim Verkauf.

(Foto: dpa)

Was verlangen junge Menschen von einem Auto, wenn die "alten Auspuffträume" ausgeträumt sind, wie Dudenhöffer sagt? "Das Auto muss sich neu erfinden, um seinen Stellenwert bei der jungen Generation zu halten", erklärt der Experte. "Lifestyle ist nicht mehr 500 PS unter der Haube." Bratzel sagt, das Auto müsse Entwicklungen nachholen. Jüngere Menschen seien allerdings kaum bereit, für etwas im Auto zu zahlen, was sie per Smartphone ohnehin nutzen: "Das Auto zählt daher für viele Jugendliche zur ?alten Welt?, das den neueren Entwicklungen der Vernetzung hinterherhinkt und dem der Coolness-Faktor fehlt."

Dennoch gibt es Möglichkeiten: Vor allem das Elektroauto biete eine enorme Chance, Emotionen zu wecken, sagt Bratzel. Dudenhöffer schätzt, das E-Auto habe schon den Charme des iPad - und es könne gelingen, das Auto jungen Menschen in Großstädten so wieder schmackhaft zu machen.

Vor allem will man natürlich weiter mobil sein. Nnur wie? Die Antwort heißt Carsharing - auch dank der niedrigen Kosten. Und die Autobauer haben dies erkannt: Daimler startet sein Carsharing-Angebot "Car2go" nächstes Jahr in Hamburg und damit erstmals in einer Millionenstadt. Aus Unternehmenskreisen verlautete, die Zahl der Städte, mit denen man im Gespräch sei, belaufe sich auf etwa ein Dutzend Metropolen in Europa und Nordamerika. Auch der Rivale BMW will in München stundenweise Autos vermieten. Wichtig ist: teuer darfs nicht sein - nur so könne man junge Leute mit dem Auto versöhnen, meint Bratzel.

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5 Kommentare zu "Auto als Statussymbol: So beliebt wie eine Waschmaschine"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Guten Abend,

    Meine Name ist Frau Neumüller, Petra. Ihr könnt mein Auto auf http://autonetzer.de günstig mieten! Von Privat zu Privat! Auch andere junge Leute machen dies. Das zeigt eindeutig den Hintergrund der oben genannten Behauptung!

    Petra Neumüller

  • Es ist so, dass sich die Trends vielleicht in Großstädten ändern, aber in kleineren Städten und in anderen Ländern ist das Auto defitivit immer noch ein "Statussymbol"

  • Wie oft der Dudenhöffer sich in den letzten zwei Jahrzehnten schon geirrt hat, ist nicht zählbar. Das Auto spielt nur da keine Rolle mehr, wo in der Großstadt der Nahverkehr wirklich funktioniert, aber wo ist das schon. berlin-Mitte, ok. Sonst kommt demnächst das E-Auto, aber was haben wir damit ge-wonnen, wenn wieder alle im Kreis fahren und die Nachhaltigkeit auf der Strecke bleibt, weil kein Auto ohne Energieverschwendung hergestellt werden
    kann. Und so weiter ...

  • "Statussymbol" ist ein schwammiger begriff. Üblicherweise spielen Eitelkeit und imponiergehabe eine zweckmässige Rolle - beispielsweise bei der Partnersuche.
    Gerade dort ist ein Auto ungemein praktisch...

  • Wer mit nem Porsche-Cayenne oder einem anderen Jeep durch die Stadt cruist und sich dabei auch noch "cool" vorkommt, dessen Hirn besteht in etwa aus derselben Masse, die ein durchschnittlicher Deutsche beim ausgedehnten Toilettengang hinterlässt.