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Auto Auffahrender hat nicht immer Schuld

Anders als viele Verkehrsteilnehmer vermuten, hat bei einem Auffahrunfall nicht immer der Auffahrende Schuld. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein in Berlin unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt hin (Az.: drei U 220/05).

dpa/gms FRANKFURT/MAIN. Anders als viele Verkehrsteilnehmer vermuten, hat bei einem Auffahrunfall nicht immer der Auffahrende Schuld. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein in Berlin unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt hin (Az.: drei U 220/05).

In dem Fall war ein Autofahrer auf ein vor ihm fahrendes Fahrzeug aufgefahren. Dessen Fahrer war an einer Ampel bei Grün angefahren, hatte dann aber gebremst, weil er nach eigenen Angaben eine sich nähernde Straßenbahn gesehen hatte. Diese hielt allerdings an einer an der Kreuzung befindlichen Haltestelle.

Das Gericht sah den Angaben zufolge in diesem Verhalten eine Behinderung des Verkehrsflusses. Weil der Mann ohne für den nachfolgenden Verkehr erkennbare Ursache plötzlich gebremst habe, sei das Auffahren des überraschten Hintermannes unvermeidlich gewesen.

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