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Autoclub-Affäre ADAC schaltet externe Prüfer ein

Mit den Vorfällen beim Autopreis „Gelber Engel“ befassen sich nun Prüfer von Deloitte. Sie sollen „sämtliche Verleihungen“ des Preises seit 2005 unter die Lupe nehmen – mit der Unterstützung des Automobilclubs.
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Hubschrauber der ADAC Luftrettung GmbH: Am Freitag bestätigte der ADAC, dass mehrere Mitglieder des Präsidiums Rettungshubschrauber für Dienstflüge benutzt hatten. Quelle: dpa

Hubschrauber der ADAC Luftrettung GmbH: Am Freitag bestätigte der ADAC, dass mehrere Mitglieder des Präsidiums Rettungshubschrauber für Dienstflüge benutzt hatten.

(Foto: dpa)

München Externe Prüfer sollen sich nun mit dem Skandal beim ADAC befassen. Wie der Automobilclub am Montag in München mitteilte, wurde das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte mit der Untersuchung der Vorfälle beim Autopreis „Gelber Engel“ beauftragt. Geprüft würden „sämtliche Verleihungen“ des Preises seit 2005. Die interne Revision des Automobilclubs unterstütze die Prüfer „vollumfänglich“, hieß es.

Wann die Prüfung beendet sein wird, war zunächst offen. Deloitte werde die Ergebnisse nach Abschluss der Prüfung der Öffentlichkeit vorstellen, erklärte der ADAC.

Der inzwischen zurückgetretene ADAC-Kommunikationschef Michael Ramstetter hatte kürzlich gestanden, beim Autopreis „Gelber Engel“ die Leserwahl zum Lieblingsauto der Deutschen manipuliert zu haben. Der Preis wurde inzwischen abgeschafft.

Am Freitag bestätigte der ADAC, dass mehrere Mitglieder des Präsidiums Rettungshubschrauber für Dienstflüge benutzt hatten. Die Münchner Staatsanwaltschaft prüft derzeit diese Fälle. Zudem überprüft das Münchner Amtsgericht derzeit die Gemeinnützigkeit des mit 19 Millionen Mitgliedern größten deutschen Vereins. Einen Rücktritt lehnte ADAC-Präsident Peter Meyer bislang ab.

  • afp
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