Autofarben 2015 Silber ist das neue Schwarz

Deutsche Autofahrer sind traditionell Schwarzseher. Jahrelang dominierte die Farbe bei den Außenlackierungen von Neuwagen. Wer nun glaubt, es wäre bunter geworden, täuscht sich. Das Schwarz wird nur heller.
Rechnet man Grau, Silber und Schwarz zusammen, so wird klar, dass Farbe an Neuwagen in Deutschland die Ausnahme ist. Quelle: KBA
Farb-Trends

Rechnet man Grau, Silber und Schwarz zusammen, so wird klar, dass Farbe an Neuwagen in Deutschland die Ausnahme ist.

(Foto: KBA)

DüsseldorfDeutsche Autokäufer haben sich bei der Wahl ihrer Wagenfarbe 2015 wieder deutlich öfter für Silber bzw. Grau entschieden. 28,7 Prozent aller Neuwagen wurden in dieser Lackierung ausgeliefert. Das sind 1,5 Prozentpunkte mehr als 2014. Damit sind Silber oder Grau wieder die beliebteste Neuwagenfarbe, vor Schwarz (27,3 Prozent), das noch 2014 auf Platz eins stand.

Das ergab eine Auswertung von KBA-Daten, die der Verband der Automobilindustrie (VDA) durchführte. Dabei sind Pkw-Neuzulassungen bis November 2015 berücksichtigt.

Hinter Silber, Grau und Schwarz folgt Weiß mit knapp 20 Prozent. Allerdings deuten erste Anzeichen darauf hin, dass der Weiß-Boom mittlerweile seinen Höhepunkt überschritten haben könnte: Während im Jahr 2006 nicht einmal zwei Prozent aller neuen Pkw mit weißer Lackierung vorfuhren, ist es heute bereits jeder fünfte Neuwagen. Zum ersten Mal seit zehn Jahren ist der Anteil jedoch nicht mehr kräftig gestiegen, sondern leicht zurückgegangen. 

Was die neuen Super-Cockpits können
Tesla Model S Cockpit
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Der Elektroautobauer Tesla hat schon bei seinen ersten Fahrzeugen großen Wert auf das Infotainment gelegt - also die gute Bedienbarkeit von Musik-Diensten, Navigationsgerät, Kommunikation und Serviceinformationen zum Fahrzeug. Nun ist dem Unternehmen in den USA ein neuer Coup gelungen ...

Tesla Model S
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... In Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter AT&T sollen die Elektroautos mit einem Zugang zum Highspeed-Internet ausgestattet werden. Damit wäre nicht nur ruckelfreies Webradio und Surfen im Internet möglich.

Auch Verkehrsinformationen für das Navigationssystem ließen sich in Echtzeit abrufen. Und bliebe der Wagen stehen, könnte eine Service-Hotline per Netz eine Ferndiagnose des Motors durchführen.

Kia Uvo
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Das Infotainmentsystem von Kia lässt sich per Sprachsteuerung und Touch steuern. Die erste Variante des Systems entwickelten die Koreaner gemeinsam mit Microsoft. Die aktuelle Version setzt auch auf mobile Dienste und baut auf Googles Betriebssystem Android auf. Dadurch kann das System zum Beispiel auf die Karten und Informationen der Plattformen Google-Maps und Google-Places zugreifen. Steuern lässt es sich sich zusätzlich über Android- und Apple-Smartphones.

Audi Tablet
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Wie sehr die Welt der mobilen Rechner in die der Automobilbranche übergreift, zeigt ein neues Produkt aus dem Hause Audi. Erst kürzlich stellte der Autobauer auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas ein eigenes Tablet vor. Unter dem Titel "Audi Smart Display" soll das Gerät die Bedienung der Infotainment-Angebote im Auto erleichtern ...

Audi Tablet
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... Denn während Nutzer Tablets intuitiv bedienen können, tun sich viele mit den umfassenden Möglichkeiten von Infotainmentprogrammen im Auto noch schwer. Das Tablet hat einen 10 Zoll großen Display, der sich ganz einfach mit dem Infotainment in neuen Audi-Modellen verbinden lässt.

Außerdem bietet es einen direkten Zugriff auf Googles Playstore und damit auf alle Android-Apps für Tablets.

Audi und Google
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Gleichzeitig haben Google und Audi erst kürzlich auf der CES in Las Vegas bekannt gegeben, künftig miteinander kooperieren zu wollen. Damit sollen alle Audi-Bordsysteme auf dem Betriebssystem Google Android basieren. Auch in den neuen Modellen von General Motors, Honda und Hyundai wird künftig Android als Infotainmentplattform verbaut. 

Cockpit des Audi TT
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Ein Blick in Audis Sportcoupé-Bestseller: Welche Informationsbestandteile der Fahrer auf das durchgehend gestaltete virtuelle Cockpit holt, ist individuell einstellbar. Es beinhaltet neben den klassischen Anzeigeinstrumenten auch das üblicherweise in der Mittelkonsole platzierte Infotainment-Display.

Noch einen Schritt weiter gehen die Ingolstätder in ihrer Oberklasse-Studie Prologue ...

Für den Neuwagenkäufer ist die Wahl der Lackfarbe stets gleichzeitig Ausdruck seiner Persönlichkeit und Spiegel des Zeitgeists. Auch Design-Trends werden hier sichtbar. Neben diesen Faktoren spielt aber auch die Einschätzung des späteren Wiederverkaufswerts eine wesentliche Rolle.

Etwa drei Viertel aller Autokäufer sind der Ansicht, dass die Wahl der Farbe Auswirkungen auf den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs hat. Somit sind Schwarz, Silber sowie Grau und Weiß derzeit weiterhin die dominierenden Lackierungen. Drei von vier Neuwagen (74,6 Prozent) fahren in einer dieser Farben vor.

Die Wende war Rot
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