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Autosalon Genf Leistung lohnt sich wieder

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Renault und Opel setzen Sportler auf Diät

Selbst Kleinwagen wie der Ford Fiesta bekommen in Genf nochmal mehr Pferdestärken verpasst. Mit dem Fiesta ST 200 wurde die Sportvariante der Kölner um zehn Prozent aufgerüstet. „Rennsport liegt in unseren Genen“, sagt Ford-Werke-Chef Bernhard Mattes. Die Nachfrage nach den Hochleistungsmodellen wächst. Neben dem Mustang kommen auch die kleinen Sportler gut an. Das Spitzenmodell Fiesta RS verkaufe sich so gut, dass man mit der Produktion kaum nachkomme, erklärt Mattes.

Honda wird im Herbst den Hybridsportwagen NSX ausliefern. Er wird rund 180.000 Euro kosten und kann ab April bestellt werden. Angetrieben wird der NSX von einem 3,5-Liter-V6-Benziner mit 9-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sowie drei Elektromotoren. Finale Leistungsdaten teilte Honda noch nicht mit. Quelle: PR
Einer der ganz wenigen alternativ angetriebenen Supersportwagen in Genf

Honda wird im Herbst den Hybridsportwagen NSX ausliefern. Er wird rund 180.000 Euro kosten und kann ab April bestellt werden. Angetrieben wird der NSX von einem 3,5-Liter-V6-Benziner mit 9-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sowie drei Elektromotoren. Finale Leistungsdaten teilte Honda noch nicht mit.

(Foto: PR)

Und auch wer bei den klassischen Sportwagenbauern nach leistungsstarken Neuheiten sucht, wird nicht enttäuscht. Der britische Spezialist McLaren präsentiert den 675LT. Die Zahl im Namen steht für die Pferdestärken, das LT für Longtail, lang gestrecktes Heck. Mit 400.000 Euro befindet sich der Preis auf Reihenhausniveau.

Selbst der Familienvater, der auf den eigenen Ferrari nicht verzichten möchte, wird in Genf fündig. Mit dem GTC4 Lusso zeigen die Italiener den Nachfolger für den 2011eingeführten FF. Mit dem 690 PS-starken Zwölfzylinder mit Allradantrieb und Hinterradlenkung dürfte die Fahrt zum Kindergarten zumindest nicht langweilig werden.

Wem die Serienautos und Angebote der Werkstuner nicht reichen, muss dennoch nicht enttäuscht wieder abreisen. Genfer Autosalon, das heißt auch immer Leistungsschau der Tuner. So hat Brabus einen bereits getunten AMG-Mercedes weiter aufgebohrt und entlockt dem „Rocket Coupé 900" nun die namensgebenden 900 PS.

Wer Britisches mag, Understatement aber ablehnt, wird beim Schweizer Tuner Fab-Design glücklich. Dort macht man sich mit Folie und Carbon über McLaren-Modelle her, sie werden bunter, breiter und stärker. Vorhandenes Basismodell und prall gefüllte Brieftasche vorausgesetzt.

Das hat Tradition: Die Franzosen setzen eher auf Leichtbau als auf Motorleistung. Quelle: PR
Renault Alpine Vision (r.) und das Vorbild A 110.

Das hat Tradition: Die Franzosen setzen eher auf Leichtbau als auf Motorleistung.

(Foto: PR)

Dass ein Sportwagen nicht immer bis zur Leistungs- bzw. Geschmacksgrenze gehen muss, beweisen da - geradezu wohltuend - die beiden Volumenmarken Renault und Opel. Sie zeigen in Genf ihre Sportlergene ohne in allzu große PS-Protzerei zu verfallen. Renault hat der wieder belebten Alpine Vision mit einem 270 PS-starken Vierzylinder einen geradezu sparsamen Motor verpasst.

Aber das hat halt Tradition: Auch die unvergessene Rallye-Legende Alpine A110 hatte wenig Power, brachte den Fahrspaß lieber mit wenig Gewicht auf die Straße. Und beim Opel GT Concept schlägt unter der Haube sogar nur ein Dreizylinder mit 145 PS. Man will mit dem mutigen und vorne rot bereiften Frontmittelmotor-Konzeptauto an den GT aus dem Jahr 1968 erinnern: Ein echter Volkssportler, gerne auch die „Corvette des kleinen Mannes“ genannt.

Wer weniger auf Tradition und PS-Protzerei steht, und nach sparsamen Premieren sucht, muss in Genf dagegen ein bisschen genauer hinsehen. Damit man auch die Ökomobile auf dem Autosalon auch findet, bietet die Messe eine App an, in der 350 Modelle verzeichnet sind, die heute schon auf einen CO2-Ausstoß unter 95 Gramm kommen – und damit die gesetzlichen Vorschriften der Zukunft schon erfüllen. Motto: „CO2tieferlegen“.  Die vielzitierte Sparsamkeit der Schweizer soll schließlich in der Leistungsshow am Lac Leman nicht ganz untergehen.

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Mehr zu: Autosalon Genf - Leistung lohnt sich wieder

16 Kommentare zu "Autosalon Genf : Leistung lohnt sich wieder"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • weiteren Steuersenkungen (für Reiche)
    weiteren Steuererhöhungen (für den Rest)

  • Korrekte

  • Ich habe so die Schnauze voll von TEILEN dieses PACKs! Ich will hier nicht verallgemeinern, es gibt auch noch Aufrechte und Korregte in diesen Kreisen. Aber bei der überwiegenden Mehrheit dieser Personen dreht sich alles nur um die Befriedigung des eigenen Egos und der Mehrung des eigenen Geldbeutels, zum Nachteil und zum Schaden großer Teile der Gesellschaft. Jeder soll sich mal die aktuelle Vermögensverteilung in D anschauen, dann erübrigt sich jede weitere Diskussion. Und dass hier hat rein gar nichts mit Neid zu tun, sondern mit dem zunehmenden Verfall der Gesellschaft. Nicht die Armen und Vermögenslosen sind dekadent, sondern die immergierigen Reichen und Wohlhabenden, die selbst dann noch über den Spitzensteuersatz maulen, wenn dieser abgesenkt wurde. Schaut man sich die ganzen Ausnahmeregelungen im Steuer-, Gesundheits und Rentenrecht an, welche der vermögenden Kaste dieses Landes finanziell zu Gute kommt, soll mir keiner was von weiteren Steuersenkungen und weiterer Absenkung des miesen Bruttomindestlohns erzählen. Auch ihr Journalisten habt doch überall Rabatte, ob das bei Versicherungen, beim Autokauf und weiss ich wo noch ist, ich frage mich warum?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Marc,

    was hast du für Probleme?

    Täglich wird Dein M...gelöscht.....

    Bist immer nur am schimpfen....ist die dunkle Seite der Macht so stark in Dir?

  • OHHH GOTT,

    die Endzeitheinis kommentieren sogar so einen Artikel.

    Statt sich schöne Autos anzusehen wird eine gesellschaftspolitische Abrechnung gemacht.
    Auweia, ihr habt wirklich NULL Spaß am Leben, ich mache mir um Euch große Sorgen.....:)

  • Im Deligieren und ihren „untergebenen Minderleistern“ referieren, was man denen noch so alles zumuten kann, darin sind sie ganz groß! Selber aber immer schon die Hand aufhalten und abkassieren. Warum lese ich nirgends in den Medien eine Kampagne, die sich an die Reichen und Wohlhabenden dieses Landes richtet, die jetzt mal den Tisch für die Migranten decken, anstatt wieder von Sozialkürzungen, Strukturreformen und den Gürtel enger schnallen lesen muss. Sollen diejenigen, die sich einen Bugatti leisten können, die Zeche übernehmen, die haben doch noch genug Kohle, welche sie uns Kleinbürgern in den letzten 20 Jahren schamlos abgezockt haben. Für was haben wir nicht schon alles bezahlt? Euro, Banken, Wiedervereinigung, Energiewende, Gesundheit, Rente, Auslandskriegseinsätze der BW, Stuttgart 21, Airport Berlin, Umzug Bonn-Berlin, usw. und so fort!

  • „Schwätzen und übervorteilen“ können diese Herrschaften alle, aber anpacken und körperlich schaffen ist eher nicht so ihr Ding. Man hat ja Abi und studiert, da verdient man besseres, weil man ja jetzt zur Leistungselite des Landes zählt. Euer Wahn ist krank und mihr werdet dafür bald den Preis bezahlen!

  • Solange die wahren Leistungsträger dieser Gesellschaft mit Ehrenamt und Niedriglöhnen abgespeist werden, wird idch die Gesellschaft zunehmend weiter spalten. Es ist eben eine Lüge, dass Leistung angemessen bezahlt wird. Es wird der Mangel bezahlt, nicht die Leistung an sich. Oder sind für sie Polizisten, Pflegekräfte, Putzfrauen, Müllmänner, Metzger, Bäcker, Maler, andere Handwerker Minderleister? Diese Berufsgruppen nutzen wenigstens dem Gemeinwohl, während ein Großteil der feinen Anzugträger und Abkassierer, sich eher auf den Finanzmärkten, in den Medienkonzernen u. Rundfunkanstalten, in der verwaltenden Wirtschaft und in der Politik tummeln, und dem Gemeinwohl zunehmend schaden, sowie die Gesellschaft tiefgreifend spalten. Um hier mal Porsche Hück abgewandelt zu zitieren: „Nicht die Schaffer und angeblichen Minderleister ruinieren das Land, sondern die „Leistungseliten, Geschäftemacher, Abzocker und feinen Nadelstreifenträger“, die das Geld der Schaffer und kleinen Leute verzocken, veruntreuen und zum Fenster hinausschmeissen!

  • Schön, ne?

    Denn genau die sind es, die die Wirtschaft wirklich nach oben bringen. allerdings sollten ein paar schöne Playmates dabei sein. So macht Leistung noch mehr Spaß.

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