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Bugatti Divo Dieser Bugatti sprintet in unter 2,5 Sekunden auf 100 Stundenkilometer

1500 PS sind nicht genug. Eine Sonderedition des Bugatti Chiron soll noch schneller beschleunigen als der Supersportler. Preis: fünf Millionen Euro.
  • Max Friedhoff
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  • Spotpress
Bugatti Divo: In unter 2,5 Sekunden auf 100 Stundenkilometer Quelle: Max Friedhoff / SP-X
Supersport-Version des Supersportlers

Der Bugatti Divo soll bei der Beschleunigung und Kurvenlage besser sein als der Chiron.

DüsseldorfDer Bugatti Chiron ist ohnehin ein faszinierender Sportwagen, der die Grenzen von Leistung und Geschwindigkeit weit nach oben versetzt hat. Jetzt arbeiten die Franzosen an einer auf 40 Exemplare limitierten Version namens „Divo“, das auch querdynamische Limits verschieben soll. Darüber hinaus bekommt er ein eigenständiges Design, Bugatti spricht von einer „Reminiszenz an die Coachbuilding-Tradition der Marke“.

Namentlich ehrt der Supersportler den Rennfahrer Albert Divo, der auf einem Bugatti die Targa Florio gewann. Die kurvenreiche Rennstrecke im Herzen Siziliens gibt auch die Marschrichtung für das neue Modell vor, das dank einer starken Diät und der auf Aerodynamik getrimmten, eigenständigen Optik besser in der Kurve liegen soll als der mit rund zwei Tonnen recht schwere Chiron.

Gerüchten zufolge soll der Divo noch schneller beschleunigen als der in 2,5 Sekunden auf 100 km/h rasende Chiron. Gleichzeitig soll die maximale Höchstgeschwindigkeit von 420 auf 385 km/h sinken. Zum Einsatz soll neben einem sequenziellen Renngetriebe auch ein feststehender Spoiler ähnlich der Chiron-Studie „Vision Gran Turismo“ kommen.

Bugatti nennt noch keine Details, lediglich einige erlesene Gäste durften offenbar bei exklusiven Events bereits einen Blick auf den Supersportler erhaschen. Im August präsentieren die Molsheimer den neuen Supersportler auf der exklusiven Veranstaltung „The Quail“ im Rahmen der Monterey Car Week im kalifornischen Pebble Beach. Rund fünf Millionen Euro soll der Divo kosten – angeblich sind alle 40 Exemplare bereits ausverkauft.

Wenn der Tacho bis 500 reicht
500 Exemplare wird es vom Chiron nur geben, gut 200 sind bereits verkauft
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Man macht sich ja keine Vorstellung, mit welchen Schwierigkeiten Entwickler eines Supersportwagens konfrontiert sind. Da hat man den stärksten Serienmotor der Welt konstruiert, 1.500 PS, und es gibt keinen Motorenprüfstand auf den man ihn testen kann. Reifen werden üblicherweise auch nicht bis knapp 500 km/h geprüft, wie also sicherstellen, dass sie einem nicht um die Ohren fliegen? Und dann diese gut 1,60 lange Alu-Spange, die sich einfach nicht so herstellen lässt, wie vom Design vorgesehen. Was tun? Die Antwort: Wenn das Auto ein Bugatti werden soll, muss man in Superlativen denken ...

Nach vier Jahren Entwicklungszeit bringt Bugatti im Herbst den Chiron auf den Markt.
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Der Supersportwagen ist der Nachfolger des bis 2015 insgesamt 450-mal gebauten Veyron. Gleichzeitig ist der Zweisitzer die Steigerung des Superlativs: War der Veyron schon luxuriös (ab 1,2 Millionen Euro), stark (zuletzt 1.200 PS) und schnell (Rekordhalter mit 431 km/h), so soll ihn sein Nachfolger in allen Belangen übertreffen ...

Bugatti Chiron
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Zeitlos ist das Design, aber mit Details an die man sich erinnert: Wie zum Beispiel die Mittelfinne, die sich über das gesamte Auto bis ins Heck zieht und die eine Reminiszenz an den Kamm des Vorkriegswagens Atlantic ist

Bugatti-Lenkrad
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Im kompletten Innenraum gibt es fast kein einziges Teil aus Kunststoff. Nur am Anschnallgurt musste aus Sicherheitsgründen Kunststoff verwendet werden. Ansonsten gilt „What you see is what you get“, alles was nach Metall, Leder oder Carbon aussieht, ist es auch.

Die typische Bugatti-Linie hat natürlich eine wichtige Funktion:
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Hinter der seitlichen C-Spange verbergen sich die Lufteinlässe für den Mittelmotor

Bugatti Chiron
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Bleibenden Eindruck hinterlässt das Heck mit seiner umlaufenden Abrisskante. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern sorgt auch dafür, dass während der Fahrt ein Sogeffekt entsteht, der die im Motorraum angestaute Luft abziehen lässt

Bugatti Chiron
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Für den 436 Kilo schweren Motor mussten alle anderen Fahrzeugteile abspecken. Mit Leichtbau am ganzen Auto kompensiert man das Mehrgewicht, das durch mehr Leistung und Drehmoment entsteht. Motorblock aus Aluminium, Pleuelstangen und Abgasanlage aus Titan, Saugrohr, Monocoque und Hinterwagen aus Carbon sind nur einige Beispiele ...

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