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Byar Volta Dieses E-Bike lädt sich selbst

Mit dem Volta geht der niederländische Hersteller Byar einen besonderen Weg. Bei vielen Bergfahrten kann das Bike sogar auf eine Steckdose verzichten.
  • Mario Hommen
1 Kommentar
  • Spotpress
Byar Volta: Dieses E-Bike lädt sich selbst Quelle: Byar Bicycle
Fahrrad ohne Kette

Eine Kette gibt es dank Kardanantrieb nicht.

Köln Nicht nur beim Design, auch in Hinblick auf die Technik geht das Pedelec Volta des holländischen Fahrradherstellers Byar sehr eigene Wege. Vor allem mit seiner Rahmenkonstruktion bewegt sich das Modell etwas abseits üblicher Fahrradkonventionen.

Der Tiefeinsteigerrahmen zeichnet sich durch ein gerades Rohr aus, welches Tretlager sowie eine Kardanwelle integriert, die das Hinterrad antreibt. Von diesem zentralen Rohr verlaufen im weiten Bogen zwei weitere Rohre, die hinten ein Sattel- und vorne ein Lenkrohr kreuzen. An den jeweiligen Enden der bogenförmigen Rohre wurden vorne ein Scheinwerfer und hinten ein Schloss integriert. Das kleine Rücklicht mit drei LED-Dioden befindet sich übrigens am Ende der Hinterradschwinge.

Das Design des Volta ist mit dem des Standardmodells mit reinem Pedalantrieb identisch, denn alle für den E-Antrieb benötigten Komponenten verbergen sich in der Hinterradnabe. Byar hat sich für einen Zehus-Antrieb entschieden, der in einem sehr kompakten Gehäuse Motor, Akku wie auch die komplette Antriebselektronik integriert.

Theoretisch kann man mit dieser Lösung ohne Aufladen fahren, denn der Antrieb rekuperiert. Beim Bremsen oder bei Bergabfahrten wird also Strom zwischengespeichert, der bei Vortrieb wieder genutzt werden kann. Insgesamt bietet das Volta sieben Fahrmodi, die für jeweils unterschiedliche Kompromisse aus Unterstützung und Reichweitenoptimierung stehen.

Wird mit maximaler Motorunterstützung gefahren, dürfte der Strom der lediglich 160 Wh großen Batterie für gut 40 Kilometer reichen. Wer also stets mit höchster Unterstützung unterwegs ist, muss mit dem Volta vergleichsweise häufig an eine Steckdose.

Das Rücklicht steckt in der Hinterradschwinge Quelle: Byar Bicycle
Verstecktes Rücklicht

Das Rücklicht steckt in der Hinterradschwinge

Eine weitere Besonderheit ist die Konnektivität des Motors, der sich mit Smartphones koppeln lässt. So ist es möglich, Einstellungen per App vorzunehmen. Ein Display mit Schaltern am Lenker gibt es hingegen nicht. Dafür ist es dem Besitzer dank GPS auch möglich, den Standort des Fahrrads auszumachen, was Diebe abschrecken sollte.

Zum Ausstattungsumfang des Volta gehören außerdem Schutzbleche und hydraulische Felgenbremsen. Optional sind ein Front- und Heckgepäckträger bestellbar. Der Preis liegt bei 3.500 Euro. Bestellbar ist das Pedelec auf der Webseite von Byar Bicycle. Dort kann man auch die Variante ohne E-Antrieb namens Naked für 1.850 Euro ordern.

Das Byar Volta bietet eine alltagstaugliche Ausstattung. Gepäcklösungen gibt es gegen Aufpreis Quelle: Byar Bicycle
Genug an Bord

Das Byar Volta bietet eine alltagstaugliche Ausstattung. Gepäcklösungen gibt es gegen Aufpreis.

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1 Kommentar zu "Byar Volta: Dieses E-Bike lädt sich selbst"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hurra - nach Jahrtausenden Denkarbeit ist endlich das Perpetuum Mobile gefunden. Das suggeriert jedenfalls die Überschrift und auch der Text sagt es so.
    Der nächste Physik-Nobelpreis geht an die Niederlande.
    Im Ernst: Es ist schon etwas peinlich, wenn man die Schlagzeilen aus Verkaufsproskekten einfach abschreibt.

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