Citroen C1 Urban Ride Matsch-Version zum Abstimmen

Soll Citroen den C1 als Supermini-SUV bauen? Darüber können Besucher ab der kommenden Woche auf dem Pariser Autosalon abstimmen.
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Citroen C1 Urban Ride - Matsch-Version zum Abstimmen Quelle: Citroen

Citroen C1 Urban Ride

Den Kleinstwagen C1 kann n der Kunde umfassend individualisieren. Als Beispiel dafür zeigt Citroen auf dem Pariser Salon (4. bis 19. Oktober) ausgerechnet eine Version, die man (noch) nicht bestellen kann: Den C1 im Offroad-Look. Die Rundum-Beplankung verleiht dem Fünftürer ein kernigeres Aussehen. Auf dem Messestand lässt Citroen die Besucher darüber abstimmen, ob die Version so gebaut werden soll.

Der Urban Ride wird auch mit Faltdach gezeigt Quelle: Citroen

Der Urban Ride wird auch mit Faltdach gezeigt

Mit den Anbauteilen und 1,5 Zentimeter Höherlegung wird der C1 Urban Ride zum Supermini-SUV à la VW Cross Up: Passt besser in enge städtische Parklücken als die oft unübersichtlichen Mini-SUV wie Nissan Juke oder Opel Mokka, ist aber trotzdem ein hochmodisches mobiles Accessoire. Die Preise für die Basisversion des C1 beginnen bei knapp unter 9.000 Euro, zum möglichen Preis für den Urban Ride ist nichts bekannt, er dürfte aber deutlich über 10.000 Euro liegen.

Ein Dutzend Zwerge für die Massen
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Sie sieht sich als Wiege des Motorfahrzeugs und des bezahlbaren Automobils für alle. Tatsächlich ist die seit dem 19. Jahrhundert ausgerichtete Pariser Automobilausstellung die älteste und bis heute besucherstärkste Motormesse der Welt. Ein Premierenpodium, für das lange Zeit gigantische Glaspaläste und Prunkbauten unter dem illuminierten Eiffelturm einen einzigartig glamourösen Rahmen boten.

Dennoch sind es ausgerechnet die Kleinwagen, die von Presse und Publikum besonders begeistert gefeiert werden. Schließlich gab hier schon 1898 der Urvater aller Renault sein Messedebüt, das legendäre Ford T-Modell seinen Europaeinstand, die winzigen französischen Voiturette hatten hier ihren Verkaufsstart und das erste europäische Fließbandfahrzeug, der kompakte Citroen Typ A, seine Vorstellung. Kurz, fast jede Kleinwagenmarke richtete an der Seine fröhliche Champagnerpartys für neue Minis aus.
Hier die Top Twelve der wichtigsten Kleinwagen-Debüts aller Zeiten:

Platz 12: Simca 1000 von 1961. Heute fast vergessen ist der viertürige französische Heckmotor-Kleinwagen, mit dem die 1934 gegründete und 1978 von Peugeot übernommene Marke Simca vorübergehend zu einem der großen europäischen Automobilbauer aufstieg
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Platz 12: Simca 1000 von 1961

Während die sportiven Rallye-Versionen des Simca 1000 bis zu 170 km/h schnell waren und damit Jagd machten auf NSU TT oder BMW 1602, kämpfte die 33 kW/45 PS leistende Basisversion über Jahre um den Thron des meistverkauften gallischen Kleinwagens.

Rund 1,7 Millionen Simca 1000 wurden bis 1978 im französischen Poissy produziert, hinzu kamen Fahrzeuge aus spanischer, kolumbianischer und marokkanischer Fertigung.

Platz 11: Nissan Micra von 2002, die erste echte Weltpremiere eines japanischen Kleinwagens unter dem Eiffelturm
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Platz 11: Nissan Micra von 2002

Ein Japaner in Paris? Das war zunächst einmal nichts Neues, hatte Nissan doch schon 1957 als erster Nippon-Konzern in Paris Flagge gezeigt. Neu war 2002 jedoch die erste echte Weltpremiere eines japanischen Kleinwagens unter dem Eiffelturm. Eines City-Flitzers, der sich schon in den vorhergehenden Generationen den Ruf des preiswerten und unverwüstlichen Sympathieträgers erworben hatte und mit Kuscheltieroptik nicht nur Frauen und junge Autofahrer mitten ins Herz traf.

Beste Basis für den Micra, um zum ersten Asiaten zu avancieren, der in England in 2,4 Millionen Einheiten  vom Band lief. Eine Lifestyle-Ikone wurde der Micra zwar nie, zum Kultfahrzeug reichte es jedoch. Dafür sorgten nicht nur sein pfiffiges Design und die praktischen Talente, sondern auch immer neue Sondermodelle mit Sammlerstatus. Nicht fehlen durften dabei farbenfrohe Micra-Paraden in der Mode-Metropole Paris.

Platz 10: Mit dem Suzuki Swift von 2004 präsentierte die Japaner erstmals ein Weltauto in Europ
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Platz 10: Suzuki Swift von 2004

„Unterschätzt die Japaner nicht“, warnten die Schlagzeilen beim europäischen Marktstart des ersten Swift im Jahr 1984. 20 Jahre später war Suzuki weltweit größter Kleinwagenbauer und kam entsprechend selbstbewusst nach Paris. Präsentierten die Japaner mit ihrem neuen Swift doch erstmals ein Weltauto in Europa, das sich zudem ganz im westlichen Designdress zeigte, der an den Mini aus dem BMW Konzern erinnerte.

Speziell für Europa gab es den Swift nun auch als Diesel, bei den Benzinern übernahm dagegen der 92 kW/125 PS leistende Swift Sport die Rolle des jungen Wilden. Dazu passend engagierte sich Suzuki wieder im Motorsport und krönte dies 2007 mit einem Sieg des Swift Super 1600 in der Junior World Rallye Championship.

Platz 9: MCC City Coupé Smart von 1998. So umständlich lautete damals noch die Bezeichnung des späteren Smart Fortwo
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Platz 9: MCC City Coupé Smart von 1998

So umständlich lautete damals noch die Bezeichnung des späteren Smart Fortwo. In den großen Hallen an der Porte de Versailles feierte der Smart in seiner finalen Produktionsversion Premiere – und war sofort der Star im großen Feld französischer Microcars. Ob Aixam, Chatenet oder Ligier, die etablierten Hersteller von Autos im Miniaturformat erkannten sofort: Hier drohte ernsthafte Konkurrenz.

Dagegen wurden die Perspektiven des nur zweisitzigen, dafür 2,50 Meter kurzen Smart von den klassischen Kleinwagenbauern anfangs skeptisch beurteilt. Am Ende waren fast alle Prognosen falsch. Denn der Smart spielt erfolgreich in einer eigenen Liga und dies nun in dritter Generation, verdiente dabei vielleicht nicht immer genug Geld, eroberte dafür die meisten südeuropäischen Großstädte und sorgte sogar als Pionier mit Elektroantrieb für Aufsehen.

Platz 8: Opel Adam von 2012. Mit ihm wollte Opel die Marke relaunchen. Ausgerechnet ein Stadtauto mit dem altehrwürdigen Namen des Unternehmensgründers sollte den Blitz wieder zum Strahlen bringen
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Platz 8: Opel Adam von 2012

Mit ihm wollte Opel die Marke relaunchen. Ausgerechnet ein Stadtauto mit dem altehrwürdigen Namen des Unternehmensgründers sollte den Blitz wieder zum Strahlen bringen. Ein mutiges Unterfangen, das jedoch gelang. Mit modischen Farben, knackigen Formen und fast unzähligen Individualisierungsmöglichkeiten wurde Adam zum ersten Mini-Opel, der es beim optischen Lifestyle-Faktor fast mit dem (echten) Mini von BMW aufnehmen kann.

Zumindest meinen das die meisten – vorwiegend weiblichen – Käufer, die für den in Eisenach gebauten 3,70 Meter kurzen Zweitürer sogar Lieferzeiten in Kauf nehmen. Inzwischen hat Adam einen Bruder bekommen: den Adam Rocks im Offroadoutfit.

Platz 7: Ford Fiesta von 1976 - der Fiesta avancierte zum König der Kleinwagen
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Platz 7: Ford Fiesta von 1976

Es war zwar nur seine Messepremiere, diese feierte der Fiesta dafür auf La Boum, der Auto-Fete an der Seine, besonders ausgelassen. In Zeitungsinterviews verriet Konzernlenker Henry Ford II, wie es zur Namensfindung des ersten Ford mit Frontantrieb, Quermotor und Heckklappe gekommen war. So waren neue Namen für ihn stets Chefsache, wobei die Alliteration Ford und Fiesta perfekt schien. Einziges Problem: Die Rechte für Fiesta lagen beim Erzrivalen General Motors (GM).

Ein kurzer Anruf bei GM-Präsident Tom Murphy habe das Problem gelöst. Vielleicht wäre Murphy mit der Namensfreigabe weniger entgegenkommend gewesen, wenn er geahnt hätte, dass er damit Taufpate eines Königs der Kleinwagen war, der es bis heute auf rund 13 Millionen Einheiten brachte. Der Vertrieb des Weltautos erfolgte schon bald in über 70 Ländern, die Produktion auf vier Kontinenten.

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