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City-Maut, Tempolimits, Fahrverbote, Wassertaxis Europas Metropolen sagen Autoabgasen den Kampf an

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Der Schweizer Kanton Tessin und Norditalien haben dem Feinstaub gemeinsam den Kampf angesagt. Anfang Februar wurde in Mailand ein grenzüberschreitendes Abkommen unterzeichnet, das Fahrverbote, Filterpflicht und Tempolimits vorsieht. Fahrzeuge mit hohem Schadstoff-Ausstoß sollen aus dem Verkehr gezogen werden. Wie in Frankreich gibt es in der Schweiz zudem so genannte Energie-Etiketten, die die Menge des Treibstoffverbrauchs und C02-Ausstoßes neuer Autos anzeigt. Eine Abgabe von 1,5 Rappen pro Liter Benzin beschert dem Staatssäckel jährlich 100 Mill. Franken (60 Mill. Euro), die in Programme zur C02-Reduktion investiert werden.

Die Maßnahmen in Italien variieren von Stadt zu Stadt. Es gibt Fahrverbote für Innenstädte, wenn Ozon- oder Feinstaub-Grenzwerte überschritten werden. In Rom sind für dieses Jahr drei autofreie Sonntag geplant. Bis zum Frühjahr dürfen zudem an Donnerstagen jeweils nur Wagen mit geraden oder ungeraden Nummern auf dem Kennzeichen in die Stadt. Die Behörden in manchen Regionen bieten Anreize für den Wechsel von Umweltverpestern zu umweltfreundlicheren Wagen.

Nach dem Vorbild Londons plant die schwedische Regierung zum 1. Juli die Einführung einer Maut in Stockholm. In einer siebenmonatigen Testphase im vergangenen Jahr ging der Verkehr um zwanzig Prozent und die Luftverschmutzung um neun bis 14 Prozent zurück. Die zunächst ablehnende Bevölkerung gab angesichts der Zahlen in einem Referendum grünes Licht für die Gebühr. Die portugiesische Regierung denkt über einen derartigen Schritt zur Zeit nur laut nach, um erst mal die Reaktionen abzuwarten.

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