Defekte Fensterschalter Chrysler ordert 780 000 Minivans zurück

Chrysler ruft 780 000 Kleinbusse in die Werkstätten zurück, bei denen wegen eines defekten Schalters Brandgefahr besteht. Es seien 36 Fälle von Überhitzung bekannt. Zuvor hatte bereits Ford 750 000 Autos zurück geordert.
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Rückruf bei Chrysler: Der Autobauer lässt 780 000 Minivans in die Werkstätten ordern. Quelle: AFP

Rückruf bei Chrysler: Der Autobauer lässt 780 000 Minivans in die Werkstätten ordern.

(Foto: AFP)

Detroit US-Autobauer Chrysler ruft 780 000 Minivans in die Werkstätten zurück. Hintergrund seien defekte Fensterschalter, die bei Feuchtigkeit einen Kurzschluss und Überhitzung auslösen könnten, teilte der Konzern am Freitag mit. Demnach sind dem Unternehmen 36 Vorfälle im Zusammenhang mit dem Fehler bekannt.

Wie oft dies zu einem Brand geführt hat, wollte ein Sprecher nicht sagen. Von Verletzungen oder Unfällen wisse man jedoch nichts, hieß es weiter.

Von der Rückrufaktion sind die Modelle Dodge Grand Caravan und Town & Country der Baujahre 2010 bis 2014 betroffen, die überwiegend in Nordamerika verkauft wurden. Zuvor hatte Ford einen Rückruf für 750 000 Autos gestartet.

Zudem beorderte Chrysler am Freitag 4141 Fiat-Elektroautos in die Werkstätten zurück. Die Kühlflüssigkeit der Fahrzeuge könne auslaufen und so Stromausfälle verursachen. Bei den betroffenen Modellen Fiat 500e der Bauperiode zwischen September 2012 und April 2014 müssten die Stromrichtermodule ausgetauscht werden, hieß es.

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