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Seat Mii Electric

Der kleine Stromer aus Spanien schlägt sogar die Konzernkonkurrenz.

(Foto: )

Der Preis der Reichweite So teuer ist eine Kilowattstunde – Elektroautos im Vergleich

Die Entscheidung für ein Elektroauto hängt auch von der Reichweite ab. Doch die ist oft teuer. Fünf Stromer, mit denen man günstig unterwegs ist.
  • Mario Hommen
3 Kommentare
  • Spotpress

Köln Trotz E-Antrieb bleibt auch ein Elektroauto ein hochkomplexes und facettenreiches Industrieprodukt. Doch wenn es um die Frage geht, was ein solches Auto kann, drängt die eine Frage alle anderen Fakten und Eigenschaften in den Hintergrund: Wie groß ist die Batterie?

Sie ist es, die über Reichweite und damit Alltagstauglichkeit entscheidet. Und sie ist es, die den Preis der sauberen Stromer auch in die Höhe treibt.

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Obwohl die Kosten für Akkus in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, bleiben E-Autos auch aufgrund immer größerer Batterien teuer. Doch bei welchem Auto zahlt man für die Kilowattstunde am wenigsten? Hier die fünf kWh-Kosten-Könige.

Platz 5: Renault Zoe R110

Zum Modelljahr 2020 hat Renault den Elektro-Klassiker Zoe überarbeitet und mit einer optional größeren Batterie mit 52 Kilowattstunden aufgerüstet. Wer die Batterie nicht mieten, sondern kaufen will, muss für den Long-Range-Zoe 31.990 Euro investieren. Damit kostet die Kilowattstunde in diesem Fall 615 Euro.

Preis pro kWh: 615 Euro Batteriegröße: 52 kWh-Batterie Reichweite: 395 Kilometer

Platz 5: Renault Zoe R110. Preis pro kWh: 615 Euro Quelle: Renault
Renault Zoe R110

Der elektrische Franzose ist nicht nur eines der meistverkauften Elektroautos, sondern auch überaus sparsam.

Platz 4: Hyundai Kona Electric

Wie bei der Schwestermarke Kia setzt auch Hyundai auf einen optional mit 64 kWh großer Batterie kombinierbaren Antrieb Für diese Version muss man mindestens 39.000 Euro investieren, was auf die Kilowattstunde umgerechnet 609 Euro macht.

Preis pro kWh: 609 Euro Batteriegröße: 64 kWh Reichweite: 449 Kilometer

Platz 4: Hyundai Kona Electric. Preis pro kWh: 609 Euro Quelle: Hyundai
Hyundai Kona Electric

Das einzige elektrische SUV unter den günstigen Elektroautos.

Platz 3: Opel Corsa-e

Auch der PSA-Konzern setzt auf batterieelektrische Antriebe, wovon auch Opel profitiert, denn den neuen Corsa wird es in einer E-Version ab 29.900 Euro geben. Angesichts eine für 330 Kilometer reichenden 50-kWh-Batterie ergibt sich so ein recht günstiger Kilowattstundenpreis von 598 Euro.

Preis pro kWh: 598 Euro Batteriegröße: 50 kWh Reichweite: 330 Kilometer

Platz 3: Opel Corsa-e. Preis pro kWh: 598 Euro Quelle: Opel
Opel Corsa-e

Der elektrische Neubeginn in Rüsselsheim schlägt sich im Branchenvergleich gut.

Platz 2: Kia E-Soul

An den Schnäppchen-Tarif von Seat kommt kein Mitbewerber ran. Fast 30 Euro mehr muss man pro Kilowattstunde im Fall des Kia E-Soul investieren, der allerdings im Gegenzug auch deutlich mehr Auto und Ausstattung bietet. Der Koreaner ist in zwei Batteriegrößen erhältlich. Das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der große 64-kWh-Speicher, denn bei einem Preis von 37.790 Euro sinkt hier der Preis der Kilowattstunde auf 590 Euro.

Preis pro kWh: 590 Euro Batteriegröße: 64 kWh Reichweite: 452 Kilometer

Platz 2: Kia E-Soul. Preis pro kWh: 590 Euro Quelle: Kia
Kia E-Soul

Die Sauberkasten aus Korea schafft es fast an die Spitze.

Platz 1: Seat Mii Electric

Der VW-Konzern hat für das Modelljahr 2020 den künftig nur noch elektrisch angetriebenen Up überarbeitet und mit einer üppigen Batterie bestückt. Die bietet künftig eine Kapazität von 36,8 kWh. Auch die Schwestermodelle Skoda Citigo und Seat Mii weisen identische Werte auf. Preislich liegen alle recht nah beieinander, doch am günstigen positioniert wurde der Seat Mii Electric mit einem Basispreis von 20.650 Euro. Umgerechnet bekommt man damit eine Kilowattstunde für 561 Euro. Im Fall des Skoda Citigo steigt der Preis auf 569 Euro, beim VW E-Up sind es 596 Euro.

Preis pro kWh: 561 Euro Batteriegröße: 36,8 kWh Reichweite: 260 Kilometer

5x: So teuer ist eine Kilowattstunde - Reichweite kostet Quelle: Seat
Seat Mii Electric

Der kleine Stromer aus Spanien schlägt sogar die Konzernkonkurrenz.

Angesichts der für 2020 zu erwartenden Neuheitenflut im E-Auto-Sektor könnte diese Liste sich bald schon ändern. Ein heißer Kandidat für einen der vorderen Plätze ist etwa VWs ID.3, der mit drei verschiedenen Batteriegrößen angeboten werden soll. Die größte davon bietet 77 kWh. Allerdings wurde ein endgültiger Preis noch nicht genannt. Angedeutet wurden bislang 45.000 Euro, was umgerechnet eine kWh-Preis von 584 Euro und Platz 2 bedeuten würde. Ebenfalls Chancen auf einen vorderen Platz könnte Teslas Model 3 haben, wenn die große 75-kWh-Batterie mit der günstigeren Heckantriebsversion kombinierbar wäre. Den großen Akku bekommt man in Deutschland allerdings nur für die 53.770 Euro teure Allradversion, bei der die Kilowattstunde 716 Euro kostet.

Brennstoffzellen waren lange keine Konkurrenz zur Batterie – bis jetzt

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3 Kommentare zu "Der Preis der Reichweite: So teuer ist eine Kilowattstunde – Elektroautos im Vergleich"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Da bin ich doch aber stark irritiert.
    Anfangs verstand ich , daß die aufgeführten Preise die reinen Batteriepreise sind, obwohl der Titel begrifflich den Verbrauch von 1 KWh bezeichnet; dem Autor sind wohl einige "kleine" technische Begriffe fremd.
    Doch wohl gefehlt. Es scheint der Anschaffungspreis des Autos zu sein.
    Kaufentscheidung auf der Basis von:
    Kaufpreis Auto durch Tankvolumen,
    alternativ
    Kaufpreis Auto durch PS .
    Ob das wirklich eine sinnvolle oder gar weit verbreitete Betrachtung ist ?

  • Herr Wendland, dem kann ich nur zustimmen.

    Diese Hysterie, Fakenews und interessengetriebenen "Fakten"-Verdrehungen sind nicht mehr mit anzuhören bzw. zu lesen.
    Wann beginnt einmal eine umfassende, ehrliche und faktengetriebene öffentliche Diskussion?
    Soviel Unfähigkeit für die Aufarbeitung des Umgehens mit dem Thema " Klimawandel" verunsichert nur und bringt nicht wirklich Lösungen und hält die Bevölkerung in Unsicherheit.
    Unsichere Menschen - und das gilt nicht für das Thema sondern allgemein - wählen nach Bauchgefühl - und die Ergebnisse kennen wir seit Jahren.

    Gesunder Menschenverstand nach vorne - das kann doch wohl nicht so schwer sein.
    Wo sind die entsprechenden Persönlichkeiten?

    Ein Hoch auf die Zukunft wünscht Peter Michael

  • Wann werden wir endlich ehrlich, wenn wir über E-Autos sprechen. Es gibt kein sauberes Auto. Der Vergleich des Co2-Ausstoßes ist nur der kleinste gemeinsame Nenner!
    Wichtig und allein aussagekräftig ist der ökologische Fußabdruck!
    Nicht der Mainstream und die Förderung der Interessen von Politik und Industrie sollten der Maßstab des öffentlichen Diskurses sein, sondern Fakten.