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Ford Mustang Mach-E

Die Reichweite einer Batterieladung soll bei bis zu 450 Kilometern liegen.

(Foto: Ford)

Elektro-SUV Mach-E Ford schickt Elektro-Mustang gegen Tesla ins Rennen

Erstmals in der 55-jährigen Ford Mustang-Geschichte ergänzt eine batterie-elektrisch angetriebene Variante die Modellfamilie – als Konkurrenz zu Tesla.
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Detroit Ford setzt auf die Anziehungskraft seiner Sportwagenmarke Mustang, um im Geschäft mit Elektroautos Fuß zu fassen. Allerdings ist der neue Mustang mit den bisherigen Namensträgern kaum vergleichbar: Das vollelektrische Modell spielt als 5-Türer in der Kategorie der Sportgeländewagen (SUV) mit.

Auf den Markt kommt der Mustang Mach-E in rund einem Jahr. Mit knapp 44.000 Dollar in den USA liegt der Mach-E im Preissegment von Teslas kommendem Kompakt-SUV Model Y. An Tesla erinnert auch der große berührungsempfindliche Bildschirm mit einer Diagonale von 15,5 Zoll in der Mitte des Cockpits.

Ford bietet den Mustang Mach-E mit zwei Batterie-Optionen, mit Heck- oder Allrad-Antrieb sowie in verschiedenen Leistungsstufen an: Die Standard-Batterie besitzt 288 Lithium-Ionen-Zellen und hat eine Speicherkapazität von 75 Kilowattstunden (kWh) – das reicht für eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern.

Die optionale Extended Range-Batterie mit 99 kWh und 376 Zellen ermöglicht eine nochmals größere Reichweite: Das heckangetriebene Modell kann mit voller Batterie bis zu 600 Kilometer zurücklegen, bevor es wieder aufgeladen werden muss.

Elektro-SUV: Ford schickt Mustang Mach-E gegen Tesla ins Rennen Quelle: Ford
Cockpit des Ford Mustang Mach-E

Auf den Markt kommt das Auto in einem Jahr.

(Foto: Ford)

Inklusive Allrad-Antrieb (Dual-Elektromotor) und der größeren Batterie stellt der Mustang Mach-E voraussichtlich 248 kW (338 PS) und ein maximales Drehmoment von 581 Newtonmetern zur Verfügung. Hinzu kommt – voraussichtlich ab Anfang 2021 – eine spezielle Performance-Variante: Der Ford Mustang Mach-E GT kombiniert 342 kW (465 PS) mit zirka 830 Nm und beschleunigt in unter fünf Sekunden auf Tempo 100.

Neu ist die „Smartphone als Schlüssel“-Technologie, die Ford mit dem Mustang Mach-E erstmals einführt: Das Auto hat keine konventionellen Türgriffe. Erkennt das Fahrzeug via Bluetooth, dass sich das entsprechend legitimierte Mobilgerät des Fahrers nähert, entriegelt es die Türen. Selbst zum Starten des Fahrzeugs ist es nicht nötig, das Smartphone oder einen Schlüssel in die Hand zu nehmen.

Ist die Batterie des elektronischen Geräts einmal leer, lässt sich der Ford Mustang Mach-E per Geheimzahl über ein Tastenfeld auf Höhe der B-Säule öffnen. Und mit einem separaten PIN-Code, der auf dem zentralen Touchscreen eingegeben wird, ist der Wagen ebenfalls fahrbereit.

Das Modell werde ab dem ersten Fahrzeug Geld verdienen, sagte Ford-Chef Jim Hackett des Sender Bloomberg TV am Montag. Das kann man auch als Seitenhieb auf Tesla verstehen, wo schwierige Produktionsanläufe immer wieder zu hohen Verlusten führten.

Mit dem Auto glaubt Ford, schnell Geld zu verdienen. Quelle: Ford
Innenraum des Ford Mustang Mach-E

Mit dem Auto glaubt Ford, schnell Geld zu verdienen.

(Foto: Ford)

Ford steht im Heimatmarkt vor dem Angriff Teslas auf sein Kerngeschäft: Tesla will in wenigen Tagen einen elektrischen Pickup vorstellen.

Vor allem in dieser Fahrzeugklasse verdient Ford mit Modellen wie dem Bestseller F-150 sein Geld. Tesla-Chef Elon Musk versprach bereits, der „Cybertruck“ werde ein futuristisches Design und ungewöhnliche Funktionen haben.

Mehr: Die drei Autobosse von Ford, Toyota und e.Go können sich die nächste IAA in NRW vorstellen. In Köln hätten nicht nur Toyota und Ford ihren Sitz, sondern auch viele Zulieferer, so Toyota-Chef Uyttenhoven.

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  • dpa
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