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Elektroauto Tesla Roadster – Amerikas neuer Traum

Einem kalifornischen Start-up ist etwas gelungen, woran die Großen der Automobilbranche bislang gescheitert sind: Tesla hat das schnellste Elektroauto der Welt gebaut. Eine Probefahrt.
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Schick und sauber: Der Tesla Roadster, ein feines Auto mit besten Manieren. Quelle: ap

Schick und sauber: Der Tesla Roadster, ein feines Auto mit besten Manieren.

(Foto: ap)

MENLO PARK. Womöglich fehlt ihm nur noch die höchste aller Weihen, die der autoverrückten amerikanischen Popkultur. "Pink Cadillac" von Bruce Springsteen, "Little Red Corvette" von Prince, der "Mercury Blues" von Steve Miller, das waren nicht nur Highway-Songs autovernarrter Rock 'n' Roller. Das waren Weihelieder für Kultautos, fürs unentwegte Cruisin? auf den Free- und Highways. Lange bevor Umweltschutz, Energieeffizienz und Ölkrise zuschlugen.

Doch Kultstatus hat er gerade deshalb auch ohne die Salbungen der Popkultur erlangt: der Roadster von Tesla. Er ist nicht nur der erste allein von Strom getriebene Sportwagen der Welt, sondern auch einer, der es in der Beschleunigung mit jedem Porsche Turbo aufnehmen kann: in 3,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer.

Und der Neue von Tesla lädt noch schneller durch. Roadster Sport heißt er, einer gewissen automobilen Tautologie folgend, denn auch der gegenwärtige Pionier ist ein reiner, knüppelhart gefederter Sportwagen. Der Roadster Sport ist noch nicht auf dem Markt, wir haben ihn aber schon gefahren.

Wenn die Automesse IAA nächste Woche in Frankfurt beginnt, werden dort einige Hersteller Prototypen des Autos von morgen vorstellen. Doch es ist das kalifornische Start-up Tesla, das bei Sportwagen mit Elektroantrieb zu den Vorlenkern zählt. Daimler ist mit zehn Prozent an dem Unternehmen beteiligt.

Die meisten Hersteller versuchen sich an kleineren Wagen und reinen Stadtautos, die im Strombetrieb in erster Linie Pendlerdistanzen bewältigen können. Tesla geht weiter und nährt die Vorstellung, dass man auch mit batteriebetriebenen Sportwagen so kraft- und lustvoll weiterbrausen kann wie bisher

Schwarz funkelnd steht der Roadster Sport in der Montagehalle der Tesla-Filiale in Menlo Park im Silicon Valley. Hier gedieh einst eine prächtige Chevy-Vertretung. Doch hier und überall rundherum auf der El Camino Real Road sind nur die Ruinen des benzinfressenden und bleiausstoßenden Untergangs geblieben: Reihenweise gemahnen leere Autohöfe an den permanenten Untergang der Auto-Industrie à la Detroit. Überall nur Verfall.

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