Elektroautos Microvan Mia fährt später vor

Der elektrische Microvan Mia geht verspätet in die Serienproduktion - der Hersteller spricht von Zuliefererproblemen. Die günstigste Variante des Wagens soll 22.500 Euro kosten.
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MerzigDie Serienproduktion des Mia startet im September. Ursprünglich sollte das Auto ab Juni vom Band laufen. Dieser Termin sei unter anderem wegen Problemen bei der Zulieferung von Teilen nicht zu halten gewesen, sagte ein Sprecher des Unternehmens Kohlpharma im saarländischen Merzig.

Microvan Mia: Optik und Einzel-Sitzposition in der Mitte sind Alleinstellungsmerkmale des französischen Stromers. Quelle: PR

Microvan Mia: Optik und Einzel-Sitzposition in der Mitte sind Alleinstellungsmerkmale des französischen Stromers.

(Foto: PR)

Die Kohlpharma-Tochterfirma Mia Electric bietet drei Modellversionen an: einen 2,87 Meter langen Dreisitzer, eine 32 Zentimeter längere Ausführung mit vier Sitzen und einen Kastenaufbau mit 1.500 Litern Ladevolumen. Günstigstes Modell ist der Kastenwagen ab 22.500 Euro.

Der Standardakku des Elektromobils liefert dem Hersteller zufolge Strom für mindestens 90 Kilometer. An einer Haushaltssteckdose lässt er sich in 2,5 Stunden wieder auffrischen. Der 18 kW/24 PS starke Elektromotor ermöglicht ein Spitzentempo von 110 km/h. Mit der Standardbatterie an Bord wiegt der Wagen 825 Kilogramm, die lange Kastenwagenausführung bringt 10 Kilogramm mehr auf die Waage.

Mit Elmar, Smera und Mia um die Ecke
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Der Batterie-Van wird in einem Werk des früheren Autozulieferers Heuliez im westfranzösischen Cerizay produziert. 2010 hatte der Merziger Pharmaunternehmer Edwin Kohl mehrheitlich die Elektrosparte von Heuliez übernommen. Dem Unternehmen zufolge liegen Mia Electric mehrere hundert Vorbestellungen von Städten und Versorgern in Frankreich und Deutschland vor. Das Auto soll noch in diesem Jahr auch an Privatkunden verkauft werden. Die Produktionskapazität in Cerizay liegt bei 12.000 Fahrzeugen im Jahr.

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