Fahrrad-Trends Immer mehr Deutsche steigen aufs E-Bike

Die Anzahl der Fahrräder mit Hilfsmotor hat sich seit 2014 fast verdoppelt. Das ruft US-Mitfahrdienst Uber mit einer neuen Geschäftsidee auf den Plan.
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E-Bikes: Uber will Trend mit Fahrradverleih ausnutzen Quelle: dpa
Entspanntes Radeln

Nicht nur bei älteren Menschen erfreuen sich E-Bikes zunehmender Beliebtheit.

(Foto: dpa)

BerlinElektrofahrräder werden in Deutschland immer beliebter. Anfang 2017 besaßen 2,3 Millionen Haushalte mindestens ein E-Bike, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Damit habe sich die Zahl seit 2014 (1,2 Millionen Haushalte) fast verdoppelt.

Die Gesamtzahl der Elektrofahrräder in privaten Haushalten erhöhte sich in der gleichen Zeit von 1,6 Millionen auf rund 3,1 Millionen. Der Anteil der Haushalte mit Fahrrad – also einschließlich Elektrofahrrad – lag demnach Anfang 2017 bei rund 80 Prozent. „Insgesamt besaßen die Privathaushalte in Deutschland rund 69,5 Millionen Drahtesel“, erklärte das Amt.

Der Boom mit E-Bikes hat auch den umstrittenen US-Mitfahrdienst Uber auf den Plan gerufen. Das Unternehmen will in Europa in das Geschäft mit dem Verleih von Elektrofahrrädern einsteigen und mit dem im Mai erworbenen Fahrradverleih Jump bis Ende des Sommers in Berlin und anderen Städten Europas an den Start zu gehen.

„Wir sind besonders begeistert von Fahrrädern, weil sie selbst in dichten Städten, in denen der Platz begrenzt ist und die Straßen verstopft sein können, eine bequeme und umweltfreundliche Fahrweise bieten“, sagte Uber-Chef Dara Khosrowshahi vor kurzem in Berlin.

Zehn smarte Lösungen für den Biker-Alltag
Lauter als ein Presslufthammer
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Alles steht und fällt aber zunächst mit der Sicherheit. Das gut 140 Euro teure und 90 Zentimeter lange Faltschloss Bordo Alarm 6000A von Abus ist beispielsweise mit Bewegungssensoren gerüstet, die erkennen, ob sich jemand am Rad oder Schloss zu schaffen macht. Ist dies der Fall, lösen die Sensoren für 15 Sekunden einen 100 Dezibel lauten Alarmton aus.

Kleines Datenwunder
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Mit einer ganzen Serie von intelligenten Fahrradcomputern ist die Firma Bryton angetreten. Bereits das rund 55 Euro teure Einstiegsmodell Rider one beeindruckt mit vielen Datenfunktionen und smarten Lösungen. So muss man dank GPS-Empfänger keine Sensoren mehr am Rad installieren oder eine Radgröße eingeben. Der nur 52 Gramm leichte Rider one funktioniert, sobald er mit der mitgelieferten Halterung am Lenker montiert wurde. Noch deutlich mehr Funktionen und größere Displays bieten die Modelle Rider 10, 310 und 530, die 60, 100 oder 180 Euro kosten.

Fest montiert und doch mobil
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Beleuchtungsspezialist Busch & Müller bietet mit dem Akku-Scheinwerfer Eyro eine interessante Alternative zu den klassisch am Lenker befestigten Batterieleuchten. Der mindestens fünf Stunden Betriebsdauer garantierende Eyro-Strahler wird nämlich wie eine Dynamoleuchte fest an der Gabel montiert. Allerdings ist nur die Halterung verschraubt, während sich die Einheit aus per USB-Kabel aufladbarem Akku und LED-Strahler mit einem Handgriff rein- beziehungsweise rausclippen lässt.

Für den Tragekomfort zu Fuß
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Fahrradtaschen sind praktisch, solange sie am Gepäckträger montiert sind. Werden die Taschen abgenommen und zum Beispiel über die Schulter gehängt, beeinträchtigen oftmals die Halterungen an der Innenseite den Tragekomfort. Deshalb hat Ortlieb mit dem Quick-Lock 3.1 ein Trägersystem entwickelt, bei dem die wesentlichen Halterungskomponenten am Fahrrad bleiben. Ein entsprechender Gepäckträger ist der rund 80 Euro teure Rack 3 vom gleichen Hersteller.

Das Gepäck immer im Blick
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Eine andere innovative Gepäcklösung kommt von „Fahrer Berlin“ in Form des „Front Racks“. Dieser ist für die Montage am Steuerrohr gedacht. Zunächst bietet das Unternehmen diese Lösung für das Klapprad Brompton an, im Laufe des Jahres sollen aber Varianten für alle anderen Räder folgen.

Bequem und sicher
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Mit dem E-Zone hat Selle Royal einen Sattel speziell für den Einsatz an Pedelecs entwickelt. Der rund 90 Euro teure Sitz mit futuristischem Design soll laut Hersteller durch die spezielle Form ein Verlagern der Fahrposition nach hinten verhindern. Zudem bietet der Sitz einen in die Stütze eingebauten Griff, der speziell auf die hohen Gewichte von E-Bikes ausgelegt wurde und ein bequemeres sowie sicheres Tragen des Rads erlauben soll.

Kabelschonung inklusive
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Ebenfalls explizit auf Pedelecs abgestimmt hat der Radpflegespezialist Tunap Sports seinen E-Bike-Reiniger. Das rund 17 Euro teure Spray soll schonend zu Dichtungen und Kabeln sowie unterschiedlichen Oberflächen sein, was helfen würde, elektrotechnische Bauteile unter anderem vor Korrosion zu schützen.

  • rtr
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