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Fahrzeugtechnik Audi: Nächste Mittelklasse wird leichter

Audi will leichter werden. Statt neue Autos immer schwerer zu konstruieren, plant der Hersteller deutliche Gewichtsreduzierungen. Unter anderem soll der Anteil von Leichtbaumaterialien wie Aluminium, Magnesium und Karbon in der Karosserie erhöht werden. Dann reicht auch ein kleinerer Motor.

dpa/tmn NECKARSULM. Audi will leichter werden. Statt neue Autos immer schwerer zu konstruieren, plant der Hersteller deutliche Gewichtsreduzierungen durch "intelligenten" Leichtbau.

"Bei der nächsten Generation unserer Mittelklasse-Baureihe sind Einsparungen von 100 bis 200 Kilogramm möglich", stellt Heinz Hollerweger, der Leiter der Audi-Gesamtfahrzeugentwicklung in Neckarsulm, in Aussicht.

Unter anderem soll der Anteil von Leichtbaumaterialien wie Aluminium, Magnesium und Karbon in der Karosserie erhöht werden. Außerdem geht es darum, verstärkt "Sekundäreffekte" zu nutzen: "Wenn das Auto weniger wiegt, reicht ein kleinerer Motor, man braucht weniger starke Bremsen, muss die Achsen nicht so groß dimensionieren und kommt mit einem kleineren Tank aus", erläutert Hollerweger.

Wo das hinführen kann, hat Audi mit einem Erprobungsträger auf Basis des A5 demonstriert. Ohne dass auf Ausstattungsmerkmale wie Ledersitze oder Klimaautomatik verzichtet wurde, hat das Coupé dank Alu-Rahmen, Karbon-Motorhaube und anderen Leichtbauteilen um etwa 200 Kilogramm abgespeckt. Statt mit einem 195 kW/265 PS starken V6-Motor ist es mit einem Zwei-Liter-Vierzylinder bestückt, der auf 155 kW/211 PS kommt. Technisch seien die Ansätze aus diesem Forschungsfahrzeug bereits weitgehend umsetzbar, sagte ein Entwickler. Nur wäre der A5 damit noch nicht zu bezahlen. Deshalb werde der große Gewichtssprung noch bis zum nächsten Generationswechsel auf sich wartenlassen.

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