„Ferrari Land“ in Spanien Ein Themenpark für Ferraristi

Ferrari-Fans müssen bald nicht mehr in die „Ferrari World“ nach Abu Dhabi reisen, wenn sie ihre Marke in einem Freizeitpark erleben wollen. In Spanien entsteht das „Ferrari Land“ – mit der schnellsten Achterbahn Europas.
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Im „Ferrari Land“ in Spanien soll die höchste und schnellste Achterbahn Europas entstehen – unter dem Logo mit dem springenden Pferd. Quelle: Pressefoto

Im „Ferrari Land“ in Spanien soll die höchste und schnellste Achterbahn Europas entstehen – unter dem Logo mit dem springenden Pferd.

(Foto: Pressefoto)

DüsseldorfDas Port Aventura Resort muss sich um seine Besucher eigentlich nicht sorgen. Zu Tausenden strömen Touristen und Einheimische in den Freizeitpark nahe dem katalanischen Städtchen Salou an der Costa Daurada, südlich von Barcelona. Mit über 120 Hektar und mehr als vier Millionen Besuchern jährlich zählt Port Aventura zu den größten und meistbesuchten Freizeitparks in Europa. Neben dem Disneyland Resort Paris, dem Europa Park in Rust, sowie Efteling in den Niederlanden gehören die ehemaligen Universal Studios zur europäischen Belle Etage der Freizeitparks.

Doch auch ein so erfolgreicher Freizeitpark muss ständig mit neuen Attraktionen auf sich aufmerksam machen. Das ist Port Aventura jetzt gelungen: In zwei Jahren soll dort das „Ferrari Land“ eröffnen. In dem Themenpark soll unter anderem die höchste und schnellste Achterbahn Europas gebaut werden – was hätte man bei dem Namen Ferrari auch anderes erwartet. Und das auch noch im Heimatland von Formel-1-Star und Ferrari-Pilot Fernando Alonso.

Ein Novum des Themenparks: Hier soll auch das erste Ferrari-Hotel entstehen, das in 250 Zimmern den Gästen 5-Sterne-Luxus bieten soll. Quelle: Pressefoto

Ein Novum des Themenparks: Hier soll auch das erste Ferrari-Hotel entstehen, das in 250 Zimmern den Gästen 5-Sterne-Luxus bieten soll.

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„Ferrari Land“ wäre dann bereits der zweite Freizeitpark unter dem Logo des springenden Pferdes: In Abu Dhabi steht in unmittelbarer Nähe zur Formel-1-Rennstrecke die „Ferrari World“, die auf 25 Hektar verschiedene Attraktionen rund um das schnelle Autofahren bietet. Die dortige Achterbahn, „Formula Rossa“, zählt mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h zu den schnellsten der Welt.

Eine Besonderheit bleibt aber dem spanischen Themenpark vorbehalten: das erste Ferrari-Hotel. Neben dem 75.000 Quadratmetern großen Park soll ein luxuriöses 5-Sterne-Haus mit 250 Zimmern entstehen – und natürlich einem Fahrsimulator.

Eine ganze Welt für eine rote Ikone
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In Abu Dhabi eröffnete am 27. Oktober 2010 der weltweit erste Ferrari-Themenpark. Mit 20 Attraktionen soll er der bis dato auch größte überdachte Freizeitpark der Welt sein. Auf der Gesamtfläche von 25 Hektar nimmt allein der überdachte Teil eine Fläche von acht Hektar ein ... Foto: dapd

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Zur Konstruktion benötigt wurden in der Ferrari World, die Teil des 40 Milliarden US-Dollar Yas Island Projekts ist, allein 12.370 Tonnen Stahl. Für den Bau des Parks der Aldar Properties haben die Arabischen Emirate mehrere Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt. In den Restaurants des Parks arbeiten vier Köche, die mit Michelin Sternen ausgezeichnet wurden. 1.200 Personen können hier gleichzeitig essen. Foto: dapd

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Auf dem Dach des Gebäudes ein weiterer Superlativ: Hier befindet sich das größte Ferrarilogo, das je gebaut wurde. Auf der 200.000 Quadratmeter großen Dachfläche nimmt es mit einer Länge von 65 Metern etwa den Raum von sieben Basketballfeldern ein. Das Logo ist 3.000 Quadratmeter groß ... Foto: Reuters

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Für die 20 Attraktionen zahlen Gäste in Abu Dhabi rund 45 Euro Eintritt. Kinder bzw. Besucher mit einer Körpergröße bis 1,5o Meter zahlen 32 Euro. Wer auf lange Wartezeiten verzichten möchte und Wert auf Zutritt in sogenannte VIP Lounges legt, zahlt umgerechnet etwa 74 beziehungsweise 53 Euro. Foto: dpa

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Park Manager Andy Keeling verspricht den Besuchern mehr als nur schnelle Autos und Formel 1 Rennen: "Der Park ehrt seine italienischen Wurzeln auf eine innovative und maßgeschneiderte Art.", erklärte er auf einer Pressekonferenz. Foto: dapd

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Mit bis zu 8 km/h können Kinder im "Junior GT" mit verkleinerten 430 GT Spider und zweisprachigen Verkehrsschildern ihre erste Fahrerfahrung sammeln. Die Wagen sind im Maßstab 4:10 nachgebildet. Foto: Reuters

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Sobald sie die erste Erfahrung gesammelt haben, können die Kinder in einer 1:2 Nachbildung eines Ferrari F1 eine Rennstrecke abfahren. Die Geschwindigkeit steigert sich beim "Junior Grand Prix" auf bis zu 12 km/h. Foto: Reuters

Dabei soll der Park nicht nur Formel-1-Fans, sondern die ganze Familie ansprechen. „Spanien ist ein Land, in dem Ferrari viele Unterstützer und Fans hat, und das jedes Jahr von Millionen Touristen besucht wird, auch dank Port Aventura“, sagt Andrea Perrone, die die Markenaktivitäten von Ferrari verantwortet. „Nach dem großen Erfolg der Ferrari World in Abu Dhabi erhielten wir unzählige Kooperationsanfragen für die Eröffnung weiterer Vergnügungsparks. Wir haben die besten Angebote ausgewählt und uns letzten Endes für Investindustrial entschieden, weil die kompetenten Mitarbeiter des Unternehmens einen grundsoliden Plan vorlegten, mit dem wir die Faszination Ferrari nach Spanien bringen können.“

Für das Projekt sind bis jetzt Kosten von 100 Millionen Euro veranschlagt, die der Mutterkonzern von Port Aventura, Investindustrial, tragen wird. Ferrari tritt hier nur als Lizenzgeber auf und ist nicht finanziell in das Projekt involviert. Seit der Finanzinvestor den Park 2009 gekauft hatte, sind bereits 125 Millionen Euro in das Resort geflossen.

Von der weit sichtbaren Achterbahn im Ferrari-Design erhofft sich Port Aventura allerdings mehr als nur ein wenig Renommee: Künftig sollen fünf Millionen Menschen pro Jahr den Park besuchen.

Die Rampe auf der anderen Seite des Hotels erinnern an die Nasen der Formel-1-Boliden. Quelle: Pressefoto

Die Rampe auf der anderen Seite des Hotels erinnern an die Nasen der Formel-1-Boliden.

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  • Besser als jeder GT3, der zündelt.
    Amis nenenn das pain in the ass.

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