Focus debütiert auf Mobilfunkmesse Sprich Deinen Ford an!

Der US-Konzern geht als erster Autohersteller zur Mobilfunk-Messe in Barcelona, um ein neues Modell vorzustellen. In den Focus packt Ford viele elektronische Helfer, die man sonst eher aus der Oberklasse kennt.
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Ford zeigte seinen neuen Hoffnungsträger Focus auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona. Quelle: dpa

Ford zeigte seinen neuen Hoffnungsträger Focus auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona.

(Foto: dpa)

BarcelonaFord hat am Montag die neue Generation seines Modells Focus vorgestellt. Der US-Konzern wählte dafür als erster Autohersteller die Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona aus - obwohl in wenigen Tage der Genfer Autosalon ansteht.
Der Mittelklasse-Wagen - eine tragende Säule des Ford-Geschäfts in Europa - wurde mit zahlreichen neuen Hilfs-Funktionen versehen. Unter anderem hat er jetzt auch einen Auspark-Assistenzen und warnt zum Beispiel beim Rückwärtsfahren vor Fahrzeugen, die den Weg kreuzen. Das Fahrzeug kann zudem automatisch bremsen, um eine Kollision zu verhindern. Viele dieser Systeme fanden sich bisher eher in deutlich teureren Fahrzeugen der Ober- oder Luxusklasse.

Der hat die Augen schön und hört aufs Wort
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Die Premiere war schon ungewöhnlich: Ford stellte seinen umfassend überarbeiteten Focus zunächst im Rahmen des World Mobile Congress in Barcelona vor, noch bevor der Genfer Autosalon startete. Mit einem emotionaleren und kraftvolleren Design, einem verbesserten und bedienungsfreundlicherem Interieur, neuen Fahrer- und Sicherheits-Assistenzsystemen sowie neuen Euro 6-Benziner- und -Dieselmotoren soll der Bestseller in die zweite Hälfte seines Modellzyklus starten.

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Wegen seiner neuen Möglichkeiten der mobilen Vernetzung von Fahrer und Fahrzeug feierte der renovierte Focus seine Premiere auf der Mobile World in Barcelona. Denn etliche Neuerungen stecken in der mobilen Kommunikation und in dem neu konfigurierten Navigationssystem mit Splitscreen-Display, 3D-Darstellungen und der Sprachausgabe von Straßennamen.

Auch die Navi-Zieleingabe per Sprachsteuerung ist jetzt möglich und zum Auffinden von markanten Punkten, touristischen Zielen oder Spezialitäten-Restaurants genügt es, mit dem Sprachsystem über die Eingabe ein paar Worte zu wechseln.

Auch die Klimaanlage, Telefonverbindungen und die Audio-Anlage hören auf die sprachlichen Kommandos. Die erste SYNC-Generation wurde in rund acht Millionen Ford installiert.

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Im neuen Focus, der vermutlich im vierten Quartal 2014 auf die Straße rollen wird, feiert auch das Multimedia-Konnektivitätssystem Ford Sync 2 sein Europadebüt. Das gleiche gilt für die Ecoboost-Benziner- und Duratorq TDCi-Turbodiesel-Motoren mit jeweils 1,5 Liter Hubraum. 

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Sportlichen Charakter spiegelt bereits der markant gestaltete, trapezförmige Kühlergrill wider. Die Focus-Front führt das Design fort, das bereits den Auftritt des aktuellen Fiesta und der kommenden Generation des Mondeo prägten.

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Die Frontpartie wird auch von den Linien auf der Motorhaube geprägt. Sie entstehen an vorderen Dachsäulen, ziehen sich entlang der schlanken Hauptscheinwerfer bis zur schmaleren Oberkante des vorderen Lufteinlasses. Hinzukommen rechtwinklig-gestreckte Nebelscheinwerfer. Im Heckbereich wurden bei Limousine und Kombi die Blenden und Rückleuchten schlanker modelliert. 

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Das Cockpit richtet sich konsequent auf den Fahrer aus, mit deutlich weniger Knöpfen und Schaltern. Mit der Reduzierung der Tasten und Schalter soll die Bedienung intuitiver werden, was es noch an Schaltern gibt, wurde logisch gruppiert.

Rein optisch soll feiner Chrom in Kombination mit schwarz-satinierte Ausstattung dem Interieur eine aufgeräumt-moderne Anmutung geben. Das mittlere Ablagefach zwischen den Vordersitzen kombiniert ein nochmals üppigeres Stauvolumen mit einer integrierten, verschiebbaren Armlehne. 

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Im Heckbereich wurden bei Limousine und Kombi die Blenden und Rückleuchten schlanker modelliert. 


„Die Welten der Autoindustrie und der IT-Branche verschmelzen“, sagte Ford-Europachef Stephen Odell in Barcelona. „Wir müssen uns an das Tempo der Technologiebranche anpassen.“ Ford sei inzwischen mehr als ein Autokonzern. Es gehe letztlich um die Zukunft der Mobilität. Nach über 100 Jahren sei rund eine Milliarde Fahrzeuge auf die Straße gekommen - zur Jahrhundertmitte könnten es vier Mal so viele sein. Wenn man den Verkehr nicht smarter gestalte
Im Cockpit hat der neue Focus weniger Knöpfe und Schalter, dafür soll die Bordelektronik besser Sprachbefehle erkennen. Das Informations- und Unterhaltungs-System läuft als erstes in Europa mit der neuen Software Sync 2.

Der Computer soll seine Nutzer intelligenter verstehen: So genüge es „Ich habe Hunger“ zu sagen, damit eine Liste von Restaurants in der Nähe angezeigt werde. Genauso soll zum Beispiel auch die Temperatur der Klimaanlage per Sprachkommando verändert werden können.

Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete vor wenigen Tagen, Ford wolle die nächste Sync-Version auf Basis des QNX-Betriebssystems entwickeln und nicht mehr mit Windows des bisherigen Partners Microsoft. QNX gehört inzwischen zum angeschlagenen Smartphone-Pionier Blackberry und ist eine seiner großen Hoffnungen für die Zukunft.

  • dpa
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