Ford gibt Mustang-Preise bekannt Wildpferd ab 35.000 Euro

Ford nennt erstmals den offiziellen Einstiegspreis für den Mustang. Wie erwartet ist er niedrig – zumindest im Vergleich mit der europäischen Konkurrenz.
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Ford Mustang  - Vierzylinder-Wildpferd ab 35.000 Euro Quelle: Ford

Ford Mustang: Wer das sportliche GT-Modell mit dem klassischen Achtzylindermotor wählt, zahlt 40.000 Euro für das Coupé und 44.000 Euro für das Cabrio

Mit einem Einstiegspreis von 35.000 Euro kommt der Ford Mustang auf den deutschen Markt. Die Basisvariante wird von einem 231 kW/314 PS starken Turbobenziner mit vier Zylindern und 2,3 Litern Hubraum angetrieben. Zur Ausstattung zählen unter anderem Lederpolster, Xenonlicht und Klimaanlage. Neben dem Coupé gibt es auch ein Cabrio mit elektrischem Stoff-Faltdach, das 39.000 Euro kostet.

Wer das GT-Modell mit dem klassischen Achtzylindermotor wählt, zahlt 40.000 Euro für das Coupé und 44.000 Euro für das Cabrio. Der 5,0 Liter große Benziner liefert 308 kW/418 PS. Gegenüber der Vierzylinderversion ergänzen eine Brembo-Bremsanlage, extrabreite Hinterreifen und eine Doppelrohr-Auspuffanlage die Ausstattung.

Gegen 2.000 Euro Aufpreis steht für beide Motorvarianten anstelle der manuellen Sechsgangschaltung eine Automatik mit sechs Stufen zur Wahl.

Was der neue Mustang im Detail bietet
A 2015 model of a Ford Mustang is seen in this undated handout photograph provided by Ford Motor Co
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Es ist die Idee, aus einem globalen Konzern auch nach innen eine Einheit zu machen. Unter dem Namen "One Ford" will der US-Autobauer die Einheiten in den USA, in Europa und in Asien zusammenfassen. Die Ursprungsidee dazu hatte Gründer Henry Ford schon im Jahr 1925. Dass es in der Vergangenheit anders war, lag an den unterschiedlichen Anforderungen, die die Märkte in den USA und in Europa an das Unternehmen stellten.

Jetzt soll sich vieles ändern, kündigte Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes an. "Früher haben wir Synergien verloren, das soll künftig anders sein", sagte er kürzlich auf dem Handelsblatt Auto-Gipfel. Einheitlich will man weltweit bei Forschung, Entwicklung und Fertigung vorgehen, eine globale Plattformstrategie soll dabei helfen ...

huGO-BildID: 34128078 This undated image provided by Ford shows the 2015 Mustang. Ford will reveal the new Mustang on Thursday, Dec. 5, 2013, at eve
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Das hat dann unter anderem in der Modellpolitik weitreichende Folgen. Der Ford Mustang etwa wird zeitgleich auch in Europa angeboten werden. Dafür soll dann der europäische Transporter Transit demnächst gleichfalls in den USA verkauft werden. Den neuen Mustang, sprichwörtlich das Paradepferd amerikanischer Muscle-Car-Tradition, stellte Ford in einer global synchronisierten Weltpremiere am 5. Dezember 2013 zeitgleich in sechs Städten auf vier verschiedenen Kontinenten vor: New York, Los Angeles, Dearborn, Barcelona, Shanghai und Sydney.

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Ganz auf den Fahrer ausgerichtet wird das Cockpit, Ford spricht von "eindeutig gestalteter Instrumentierung" sowie ergonomisch, berührungsfreundlichen Schaltern und Reglern. Neu konstruiert wurde das Breitspurfahrwerk der Hinterachse, eine der Voraussetzungen für mehr Schulter- und Beckenfreiheit innen sowie ein Gepäckabteil, in das auch zwei Golfbags locker hineinpassen.

Aber einen Mustang erlebt man natürlich in erster Linie durch Fahr- und Klangeigenschaften. Ford will mit einem optimierten Fahrwerks-Layout "sogar die hohen Erwartungen der besonders anspruchsvollen europäischen Kunden erfüllen", und in Sachen Auspuffsound dürfen die sich auf den 5,0-Liter-V8-Motor mit 426 PS und einem Drehmoment von mehr als 529 Newtonmeter freuen.

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Der Einstieg fällt allerdings mager aus, V8- und V6-Fans werden das nicht mögen: Der neu entwickelte Ecoboost-Motor ist ein Reihenvierzylinder und hat 2,3 Liter Hubraum. Natürlich werden dank moderner Technologie - Turboaufladung und Benzin-Direkteinsprotzung - Verbrauchseffizienz gesteigert und CO2-Emissionen gesenkt.

Aber Traditionalisten werden zunächst anzweifeln, was Chefkonstrukteur Dave Pericak verspricht: "Der EcoBoost-Motor liefert genau das, was Ford Mustang-Fahrer erwarten: ein ebenso kraftvolles wie gleichmäßiges Drehmomentmaximum, das jederzeit zur Verfügung steht, wenn der Fahrer zum Überholen ansetzt oder sich auf einer kurvenreichen Strecke befindet." Erste Fahrpräsentationen dürften bald Aufschluss bringen.

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Tatsächlich bringt der 2,3-Liter EcoBoost-Turbo des neuen Ford Mustang eine Motorleistung von 227 kW (309 PS) und ein maximales Drehmoment von mehr als 400 Nm. Egal, für welche der beiden Motorisierungen sich die Mustang-Käufer entscheiden, V8 oder EcoBoost-4-Zylinder: Sie haben die Wahl zwischen einem manuellen 6-Gang-Getriebe (Serie) oder einer Automatik mit ebenso vielen Vorwärtsgängen (Option). Dank ihrer Schaltwippen am Lenkrad empfiehlt sich das Automatikgetriebe auch für sportlich orientierte Fahrernaturen.

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Ein neues, speziell für den Mustang abgestimmte ESP soll hohen Fahrspaß mit großen Stabilitätsreserven verbinden. Es greift unter anderem auf die Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control zurück, die - einer Differenzialsperre ähnlich - die Motorleistung bevorzugt jenem Antriebsrad zuführt, das über den besten Grip verfügt.

Wer die Leistungsfähigkeit seines Mustang GT auf einer Rennstrecke ausprobieren möchte, dem bieten die Automatikversionen serienmäßig eine "Launch Control" an: Sie ermöglicht perfekte Startmanöver und schont gleichzeitig die Mechanik.

Der neue Ford Mustang: Aufregendes Design
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Fans des Ford Mustang Cabriolets dürfen sich zusätzlich auf ein mehrschichtiges Stoffverdeck freuen, das ab Werk für einen hohen Geräuschkomfort im Interieur sorgt. Schlank hinter den Rücksitzen gefaltet, gibt es auch bei geöffnetem Dach ein erfreuliches Bild ab.

Einziger Mustang-Wettbewerber im engeren Sinne ist auf dem deutschen Markt der Chevrolet Camaro, der auch nach dem Rückzug der Marke im Handel bleibt. Ihn gibt es nur mit Achtzylinder, die Preise starten bei 39.990 Euro für das Coupé und 44.990 Euro für das Cabrio.

Beide Muscle-Cars treten auch gegen deutsche Konkurrenten wie BMW 435i/M4, Audi S4 oder Mercedes C 450 AMG/C 63 AMG an, unterbieten diese preislich jedoch um fünfstellige Beträge.

Fords große Legende
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Ein Schauspieler, ein Film, ein Auto. Spätestens seit sich Steve McQueen 1968 in dem Krimi Bullit in den Straßen von San Francisco eine 9 Minuten und 42 Sekunden lange Verfolgungsjagd, ist er eine Popikone, der Ford Mustang. Vor gut 45 Jahren begann die Erfolgsgeschichte des Mustangs - durch und durch amerikanisch wie ein Big Mac oder eine Coca Cola. Weltweit steht der Ford Mustang für den American way of Life. Und er hat viel mitgemacht - die Ölkrise genauso wie das ein oder andere gewagte Designexperiment.

Früh übt sich: Schon beim Tonmodell des Mustangs ist die später so erfolgreiche Grundform angelegt. Foto: Ford
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Früh übt sich: Schon beim Tonmodell des Mustangs ist die später so erfolgreiche Grundform angelegt.

Urvater der Pony-Cars: Mit dem Mustang begründete Ford eine Fahrzeugklasse, bei der günstige Mobilität mit sportlichen Ambitionen im Vordergrund stand. Foto: Ford
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Mit dem Mustang begründete Ford eine Fahrzeugklasse, bei der günstige Mobilität mit sportlichen Ambitionen im Vordergrund stand. Bevor der Ford Mustang zum Rabauken, Muscle Car und stets leicht prolligen Rebell unter den Sportwagen wurde, fand das Auto 1964 den Weg auf die Straße als seriöses, sportliches Coupé, dessen Erfolg die Ford Motor Company zu Beginn allerdings überrollte. Eigentlich wollte Ford anfangs 100.000 Autos pro Jahr verkaufen – daraus wurden allein in den ersten zwölf Monaten 417.000.

Lee Iacocca war bei Ford maßgeblich an der Entwicklung des Mustang beteiligt. Auf der Weltpremiere lobte er dessen Vielseitigkeit. Foto: Ford
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Weltpremiere des Ford Mustang 1964: Lee Iacocca war bei Ford maßgeblich an der Entwicklung des vielseitigen Autos beteiligt.

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Bevor der Ford Mustang zum Rabauken, Muscle Car und stets leicht prolligen Rebell unter den Sportwagen wurde, fand das Auto 1964 den Weg auf die Straße als seriöses, sportliches Coupé, dessen Erfolg die Ford Motor Company zu Beginn allerdings überrollte. Eigentlich wollte Ford anfangs 100.000 Autos pro Jahr verkaufen - daraus wurden allein in den ersten zwölf Monaten 417.000.Foto: PR

In den Swinging Sixties: Egal, ob als Cabrio oder Coupé, der Mustang traf genau den Nerv der Zeit. Foto: Ford
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Der Mustang traf in den Sechzigern den Nerv der Zeit.

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Ford Mustang cabrio vonn 1964

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