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Forschungszuschüsse Entwicklung von Elektroautos kostete den Bund Milliarden

Der Bund steckt 80 Prozent seiner Forschungszuschüsse im Pkw-Bereich in das Elektroauto. Andere Antriebe wie Wasserstoff kriegen deutlich weniger.
  • Holger Holzer
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  • Spotpress
Deutsche Forschungs-Förderung - E-Autos bekommen das meiste Geld Quelle: Porsche
Porsche Taycan

Deutsche Elektroautos sollen in den kommenden Jahren den Markt aufrollen. Der Bund hat kräftig mitgeholfen.

BerlinInsgesamt 1,65 Milliarden Euro hat der Bund seit 2008 in die Förderung der Forschung und Entwicklung im Bereich Pkw investiert. Rund 1,28 Milliarden Euro davon wurde in Projekte mit E-Auto-Bezug gesteckt, wie die Bundesregierung nun auf eine Anfrage des Parlaments mitgeteilt hat.

Allerdings ist in diesen Zahlen auch die teure Kaufprämie für Elektroautos enthalten. Wer in Deutschland ein reines Elektroauto kauft, kann einen staatlichen Zuschuss von 2000 Euro beantragen, für Plug-in-Hybride mit einer rein elektrischen Reichweite von mehr als 50 Kilometern wird eine Prämie von 1500 Euro gezahlt. Aber auch die Forschung an Batterien oder die Förderung des Infrastruktur-Aufbaus wird staatlich unterstützt.

Auch andere Antriebsarten wurden finanziell gefördert. Für die Forschung an der Brennstoffzelle gab der Bund seit 2010 rund 420 Millionen Euro aus. Dabei gibt es mit dem Mercedes GLC F-Cell bislang nur ein serienreifes Wasserstoffauto eines deutschen Herstellers.

Und auch für die Weiterentwicklung des Dieselmotors steuerte der Bund in den vergangenen zehn Jahren noch Geld zu. 32 Millionen Euro flossen laut Statistik in den Selbstzünden. Auch die deutsche Autohersteller, die in den vergangenen zehn Jahren oft Rekordzahlen vorlegten, kamen in den Genuss staatlicher Hilfe. Rund 537 Millionen Euro aus den Fördertöpfen gingen seit 2008 direkt an die deutschen Pkw-Hersteller oder ihre Tochterunternehmen.

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