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Führerschein Kein Rotlichtverstoß bei Gelbmangel

Wenn eine Ampel deutlich kürzer Gelb zeigt als üblich und ein Autofahrer deshalb bei Rot über die Kreuzung fährt, darf er seinen Führerschein behalten. Das Oberlandesgericht Braunschweig hob das Fahrverbot gegen einen Autofahrer auf, der noch weitergefahren war, als die Ampel schon fast 1,5 Sekunden das rote Licht gezeigt hatte.

Wenn eine Ampel deutlich kürzer Gelb zeigt als üblich und ein Autofahrer deshalb bei Rot über die Kreuzung fährt, darf er seinen Führerschein behalten. Das Oberlandesgericht Braunschweig hob das Fahrverbot gegen einen Autofahrer auf, der noch weitergefahren war, als die Ampel schon fast 1,5 Sekunden das rote Licht gezeigt hatte. Wegen eines „qualifizierten Rotlichtverstoßes“ sollte der Mann seinen Führerschein einen Monat abgeben. Die betreffende Ampel hatte aber nur drei Sekunden lang auf Gelb gestanden. Das OLG befand nun: Bei einer zulässigen Geschwindigkeit von 60 Sachen muss die Gelbphase mindestens vier Sekunden dauern. Mitstoppen lohnt sich also. AZ: Ss-Owi-81/05

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