Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Gericht hatte kein Verständnis Unfallopfer bleibt auf Kosten für Mietwagen sitzen

Wer sich nach einem Unfall einen Mietwagen nimmt, obwohl er ihn gar nicht benötigt, muss die Kosten hierfür selbst tragen.

HB/crz GARMISCH. Diese schmerzliche Erfahrung machte ein Kläger vor dem Landgericht München, der mit seiner Klage auf Ersatz von Mietwagenkosten in Höhe von 1 168,87 Euro scheiterte. Denn er war in den vier 4 Tagen, die es dauerte, bis sein Fahrzeug nach einem Unfall repariert war, nur 72 km mit dem Leihwagen gefahren. Das entsprach einem Kostenaufwand in Höhe von 16 Euro je gefahrenen Kilometer.

Wahnsinn, meinten denn auch die Richter und wiesen darauf hin, dass eine vergleichbare Fahrstrecke im Taxi nur 144 Euro gekostet hätte. Zu Recht habe die Versicherung nur diesen Betrag ersetzt. Auch der Einwand des Klägers, er habe den Wagen wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht intensiver nutzen können, half ihm nicht weiter.

LG München, Az.: 17 S 20753/04

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite