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Hyundai Veloster Ein matter Abschied

Matter Abschluss für einen Exoten: Nach nur fünf Jahren legt Hyundai von seinem Kompakt-Coupé Veloster zum Verkaufsende noch einmal ein Sondermodell auf.
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  • Spotpress
Hyundai Veloster Matt Finish - Ein Exot verabschiedet sich Quelle: Hyundai
Exot mit Fischmaul

Hyundai Veloster Matt Finish

Als Sondermodell „Matt Finish“ mit mattem Lack und umfangreicher Ausstattung verabschiedet sich der Hyundai Veloster vom deutschen Markt.

Der auf 150 Einheiten limitierte Abschiedsgruß ist wahlweise in blauer oder grauer Mattlackierung zu haben und verfügt über Navigationssystem, 18-Zoll-Räder und ein Soundsystem mit acht Lautsprechern und Subwoofer.

Für den Antrieb sorgt ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit 137 kW/186 PS im Verbund mit einer manuellen Sechsgangschaltung. Der Preis beträgt 24.990 Euro, den Kundenvorteil gegenüber dem Einzelkauf der Extras gibt Hyundai mit mehr als 2.100 Euro an.

„War das mal eine Dose?“
Als größter Misserfolg in der Autogeschichte gilt der Ford Edsel.
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Um die Lücke zwischen der Einstiegsmarke Ford und dem gehobenen Label Mercury zu schließen, kreierten die Verantwortlichen in den Fünfzigern eine weitere Marke für die Mittelklasse. Die sollte den Namen des 1943 verstorbenen Sohns von Henry Ford tragen: „Edsel“.

Am 7. September 1957 feierte Edsel seine offizielle Vorstellung. Die Entwicklung der Baureihe, der Aufbau der Produktionsstätten und des Händlernetzes ließ sich Ford rund 400 Millionen US-Dollar kosten, was heute etwa vier Milliarden US-Dollar entspricht. Für die Premiere inszenierte der Hersteller eine eigene Show im Sender CBS, in der Top-Künstler wie Frank Sinatra oder Louis Armstrong für den Edsel warben.

Doch die Qualität der verbauten Teile ließ so sehr zu wünschen übrig, dass der Edsel zum Akronym wurde für "Every Day Something Else Leaks" - also: "jeden Tag ist etwas anders undicht".

(Foto: AP)
Auch am Design des Ford Edsel schieden sich die Geister:
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Der auffällige vertikale Grill hatte schnell den Spitznamen "Pferdehalfter" weg. Bei reaktionären Geistern weckte die Form gar Assoziationen zu weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Eine Katastrophe angesichts der konservativen weißen Zielgruppe.

Das kontroverse, überladene Design und die katastrophale Produktqualität versetzten dem Projekt schnell den Todesstoß. Ford wollte unter dem Namen Edsel pro Jahr zwischen 200.000 und 300.000 Neufahrzeuge verkaufen. Bis zur Einstellung der Marke 1960 fanden gerade mal 110.847 Edsel einen Kunden.

(Foto: PR)
Pontiac Aztek
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Ranglisten der hässlichsten Autos gibt es viele, und er fehlt auf keiner von ihnen. Waren die GM-Designer zu oft beim Mexikaner essen, wie Spiegel Online vermutet, und haben anschließend versucht, zackige Ornamente von Tischdeckchen aufs Auto zu übertragen?

Angeblich war das zwischen 2001 und 2005 gebaute Modell "the world's first Sport Recreation Vehicle", erklärte damals Hersteller Pontiac. An der Karosserie stimmt optisch praktisch nichts.

(Foto: PR)
Immer wieder genannt, wenn es um die Aktualisierung der Rangliste "Hässlichste Autos der Welt" geht: Der Mercedes Vaneo.
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Selbst der Hersteller möchte das unrühmliche Kapitel der "Kreuzung einer A-Klasse mit einem Guppy-Fisch" (Auto-Bild) heute am liebsten vergessen machen. Zum Sommer 2005 lief die Produktion aus. Der Kompaktvan war knapp vier Jahre zuvor auf den Markt gekommen, hatte sich aber nicht gut genug verkauft.

(Foto: PR)
Fiat Multipla
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Die hohe und breite Familienkutsche mit der eigenwillig-knubbeligen Frontpartie brachte den Italienern viel Häme ein. Einige scherzten, schon der Name erinnere an eine Krankheit, das Design sei aber noch schlimmer. Da konnte auch Michael Schumacher als Werbeträger nichts mehr retten.

(Foto: PR)
Mit dem Multipla wollte Fiat 1999 die Erfolge des 600 Multipla aus den Fünfzigern wieder beleben.
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Auf der Plattform des Fiat Bravo entstand ein 4,09 Meter langer Sechssitzer mit flacher Motorhaube, dessen wulstförmigen Übergang zur Windschutzscheibe niemand verstehen konnte und wollte.

Neben dem verkorksten Auftritt versagte auch das Konzept mit drei Sitzen in der ersten Reihe, auf denen niemand richtig sitzen konnte. Eine Überarbeitung des Designs 2004 konnte das Projekt nicht mehr retten.

(Foto: PR)
Was dem Multipla die Frontpartie, war für den SsangYong Rodius das Heck.
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Die koreanische Großraumlimousine mit 5,16 Metern Länge konnte diese Scharte auch nicht durch großen Alltagsnutzen kompensieren. Mit sieben Sitzplätzen standen 875 Liter Ladevolumen zur Verfügung, die volle Ausnutzung des Innenraums lieferte sagenhafte 3.146 Liter maximales Ladevolumen.

Doch selbst die Diesel-Technik von Mercedes und die Fünfgangautomatik schwäbischer Herkunft wirkten nicht versöhnlich, so dass in Deutschland zwischen 2005 und 2007 nur 341 Autos verkauft werden konnten.

(Foto: PR)

Der VW-Scirocco-Konkurrent mit seinem ungewöhnlichen Türkonzept (links eine Tür, rechts zwei) wird seit Sommer 2011 angeboten, die letzte Überarbeitung gab es Mitte 2015.

Gelohnt hat sich das Lifting für die Koreaner kaum: Im vergangenen Jahr wurden gerade mal 143 Fahrzeuge in Deutschland neu zugelassen. Für das laufende Jahr führt das Kraftfahrt-Bundesamt den 4,25 Meter langen Viersitzer in der Statistik nur noch unter „Sonstige Hyundai“.

Time to say goodbye
So sagte uns die Marke Lancia 2015 Servus, allerdings so leise, dass es kaum jemanden aufgefallen sein dürfte.
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Falls man überhaupt wusste, dass die Italiener noch lebten. Den schönen und edlen Formen hatte man ja schon länger abgeschworen, das Recycling amerikanischer Blechkarossen wie Chrysler Voyager führte auch zu keiner Wiederbelebung, stattdessen zum beschleunigten Abgesang.

Folgerichtig gab es zum Schluss nur noch den Kleinwagen Ypsilon zu kaufen. So oder so, zum Jahresende beenden die Italiener ihr Engagement in Deutschland und beschränken sich auf ihren Heimatmarkt - allerdings nur mit dem Ypsilon.

(Foto: )
Gehen musste auch der Toyota Verso-S.
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Apropos kleine Autos: Nachdem Subaru schon seit vergangenem Jahr den Trezia nicht mehr verkauft, kam dieses Jahr auch das Aus fürs Schwestermodell Toyota Verso-S. Zu teuer, formal nicht überzeugend: Es gibt eben deutlich schickere und günstigere Kleinwagen; die Interessenten wissen das. Vielleicht spricht es sich auch irgendwann bei den japanischen Verantwortlichen und Designern rum.

(Foto: )
Auch bei Mini wurde aufgeräumt und aussortiert:
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Die neue, seit Ende 2014 erhältliche Generation des trendigen Kultwagens ist zwar größer und geräumiger geworden, dafür schrumpft das Modellangebot. Mini Coupé und Mini Roadster flogen aus dem Programm. Zum Trost für alle Frischluftfans: Die Cabrio-Variante wird nicht eingestellt, vielmehr 2016 neu aufgelegt.

(Foto: )
Mangelndes Kundeninteresse bedeutete auch das Aus für einige Mittelklasse-Limousinen.
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Die nicht heimischen Anbieter tun sich in Deutschland bekanntlich schwer, die Kunden in dieser schon ziemlich prestigeträchtigen Liga von den Vorzügen ihrer Modelle zu überzeugen. Und nicht immer gelingt dies in zufriedenstellender Weise. Suzuki beendete daher den Versuch, mit dem Kizashi zu zeigen, dass man mehr als Kleinwagen und Allradler kann.

(Foto: )
Honda geht noch einen Schritt weiter ...
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... und bietet den Accord bei uns gar nicht mehr an.

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Genauso handhabt es Renault auch mit dem Laguna, der ausläuft.
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Aber immerhin rollen die Franzosen mit dem Talisman sofort einen echten Nachfolger auf den Markt.

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Hyundai konzentriert sich jetzt nur noch auf die Kombiversion des i40:
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Die Limousine wird nicht mehr angeboten

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