Jaguar E-Type Ein Blech gewordener Traum wird 50

Jaguar gelang mit der Raubkatze im Maßanzug der große Wurf: Der E-Type gilt bis heute als Inbegriff des rassigen britischen Sportwagens.
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Ein Fest für Augen und Ohren
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Diese Veranstaltung klingt nach Rekorden: Jaguar wird für das größte E-Type-Treffen aller Zeiten auch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde beantragen. Mehr als 1.000 E-Type aller Baujahre an einem Ort hat es davor noch nie gegeben. In Silverstone gab es am vergangenen Wochenende noch mehr historische Autos zu sehen, 120 Clubs präsentierten den Fans rund 7.000 Oldtimer.

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Höhepunkt der Veranstaltung waren neben der Parade der 1.000 E-Types zwei Rennen der HSCC (Historic Sports Car Club) E-Type Challenge. In jeweils dreizehn Runden über die Grand-Prix-Strecke des "Home of British Motorsport" kämpften 52 Teilnehmer in für den Motorsport präparierten E-Types um die Plätze.

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Die E-Types bleiben aber auch den deutschen Fans nicht vorenthalten. Beim AvD-Oldtimer GP auf dem Nürburgring (13./14. August) werden die E-Types auch hierzulande begeistern. Danach folgen noch zwei Auftritte auf der britischen Insel – am 29. August in Oulton Park und am 18. September in Goodwood.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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Im Fokus der Aufmerksamkeit: Als der E-Type ab März 1961 auf Automessen (wie hier in New York) vorgestellt wurde, war das Interesse am neuen Jaguar-Modell riesengroß. Er war der unbestrittene Star des Genfer Autosalons ...

1950 Jaguar XK 120.
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... der E-Type löste ab 1961 die Jaguar-XK-Reihe ab, die seit 1949 mit rund 30.000 Einheiten produziert worden war. Der XK 120 (hier im Bild ein 1950er Jahrgang) war bereits 1948 vorgestellt worden. Der 6-Zylinder wurde auch als XK 140 und XK 150 zu einem frühen Erfolg der Briten, weil es in den 50er Jahren außer dem Wettbewerber Porsche 356 nicht viele preiswerte Sportwagen gab.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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Von der Rennpiste auf die Straße: Mit Prototypen versucht Jaguar zunächst um 1960 herum, die Brücke vom Motorsport zum sportlichen Fahrzeug für den Alltag zu schlagen. Der E-Type ist dann schließlich, abgesehen vom 3,8-Liter-Motor mit drei Vergasern eine völlige Neukonstruktion.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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In den frühen 60er Jahren ein "Leistungs-Riese": Der 3,8-Liter-Sechszylinder in den ersten E-Type-Modellen kam auf 265 Pferdestärken. Die Vorderradaufhängung entspricht weitgehend der des Le-Mans-Siegers D-Type.

DüsseldorfEs ist alljährlich das gleiche Spiel: Auf Automessen stellen Hersteller mit viel Aufwand ihre neuesten Modelle ins Scheinwerferlicht - die laufen dann ein paar Jahre vom Band und sind wieder vergessen. Nur in ganz wenigen Fällen folgt einer solchen Neuvorstellung echte Euphorie, so dass ein Fahrzeug über Jahrzehnte als Blech gewordener Traum gilt. Jaguar ist dies vor 50 Jahren gelungen: Mit dem E-Type, der bis heute als Inbegriff des rassigen britischen Sportwagens gilt.

Er machte Schluss mit den kurzen, knackigen, gedrungenen Formen, die bis in die 60er Jahre hinein für Männersportwagen von der Insel typisch waren. Der „E-Type“ mit seiner ellenlangen Motorhaube und dem seidenweich laufenden Sechszylindermotor markierte einen Meilenstein im Sportwagenbau. Und er sollte zum Synonym für den Hersteller Jaguar werden.

Ursprünglich war die Baureihe aber nur als exklusive Kleinserie geplant gewesen. Am Ende brachte es das Modell in 14 Jahren auf mehr als 72.000 Exemplare.

Als der E-Type 1961 auf Automessen vorgestellt wurde, war das öffentliche Interesse am neuen Jaguar-Modell riesengroß. Erstmals gezeigt auf dem Genfer Automobilsalon wurde der neue E-Type schnell zum absoluten Star - was auch an seiner aufregenden Formgebung lag. Die Karosserie beeindruckte vor allem mit ihrer schier endlosen Motorhaube und den unter transparenten Abdeckungen verbauten Scheinwerfern.

Von der Rennpiste auf die Straße

Die Briten hatten in den 50er Jahren mit den D-Type viele Siege eingefahren, doch die Modellpalette der Serienfahrzeuge gab nicht wirklich viel her, das diese Erfolge imageträchtig auf der Straße umsetzen konnte. Der damalige Straßensportwagen hieß XK 150 S, doch der kam langsam in die Jahre. Mit Prototypen wie dem E2A versuchte Jaguar um 1960 herum zunächst, die Brücke vom Motorsport zum sportlichen Fahrzeug für den Alltag zu schlagen.

Zur Auswahl stand der E-Type als FHC oder OTS - was nichts anderes bedeutete als Fixed-Head-Coupé, also eine geschlossene zweisitzige Ausführung, oder Open-Two-Seater, ein zweisitziger Roadster eben. In den frühen 60er Jahren begeisterte der Jaguar auch als "Leistungs-Riese": Der 3,8-Liter-Sechszylinder in den ersten E-Type-Modellen kam auf 265 PS. Speziell in den ersten Modellen ging es aber derart beengt zu, dass die Briten sich an eine Überarbeitung machten. Man senkte die Bodenbleche ab und entwarf eine Aussparung hinter den Sitzen, um deren Verstellmöglichkeiten zu verbessern.

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  • Guten Tag,.... Es ist wie bei schoenen Frauen;.... der Unterhalt kostet ein Vermoegen. Besten Dank

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