Jaguar XKR-S Englands stärkste Raubkatze

Jaguar dringt mit dem XKR-S weiter in die Riege der Supersportwagen vor. Die neue Sportversion des Coupés wird mit 550 PS zum bislang stärksten Serienmodell in der Geschichte des britischen Herstellers.
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Jaguar XKR-S: Das bislang stärkste Serienmodell in der Geschichte der Marke

Jaguar XKR-S: Das bislang stärkste Serienmodell in der Geschichte der Marke

Schwalbach/DüsseldorfJaguar will seinen bislang stärksten Sportwagen auf dem Genfer Autosalon vorstellen. Angetrieben von einem aufgeladenen V8-Motor mit 5,0 Litern Hubraum beschleunigt der Zweitürer binnen 4,4 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht als einziges Fahrzeug in der Modellpalette eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Den Verbrauch des straffer abgestimmten Coupés mit nachgeschärftem Design und lautstarkem Sportauspuff gibt Jaguar mit 12,6 Litern an.

Jaguar XKR-S: Erst bei 300 km/h ist Schluss

Jaguar XKR-S: Erst bei 300 km/h ist Schluss

Der nochmals leistungsgesteigerte Kompressor-Motor entwickelt ein monumentales Drehmoment von 680 Nm. Der XKR-S verfügt über Direkteinspritzung und ist laut Herstellernagabe das einzige Fahrzeug seiner Klasse mit CO2-Emissionen von unter 300 g/km. Die neue Programmierung des adaptiven Dämpfersystems verschafft dem auf einer hochfesten und sehr leichten Aluminiumarchitektur basierenden Coupé einen erweiterten Grenzbereich.

Neben der Enthüllung des neuen XKR-S zelebriert Jaguar in Genf das 50jährige Jubiläum des1961 an gleicher Stelle erstmals gezeigten E-Type. Jaguar wird Fahrten mit historischen Modellen an jenem Ort anbieten, an dem vor einem halben Jahrhundert Firmenchef Sir William Lyons den Sportwagen vor über 200 Journalisten enthüllte: dem Parc des Eau Vives am Ufer des Genfer Sees, in Sichtweite der berühmten Fontäne.

Ein Fest für Augen und Ohren
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Diese Veranstaltung klingt nach Rekorden: Jaguar wird für das größte E-Type-Treffen aller Zeiten auch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde beantragen. Mehr als 1.000 E-Type aller Baujahre an einem Ort hat es davor noch nie gegeben. In Silverstone gab es am vergangenen Wochenende noch mehr historische Autos zu sehen, 120 Clubs präsentierten den Fans rund 7.000 Oldtimer.

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Höhepunkt der Veranstaltung waren neben der Parade der 1.000 E-Types zwei Rennen der HSCC (Historic Sports Car Club) E-Type Challenge. In jeweils dreizehn Runden über die Grand-Prix-Strecke des "Home of British Motorsport" kämpften 52 Teilnehmer in für den Motorsport präparierten E-Types um die Plätze.

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Die E-Types bleiben aber auch den deutschen Fans nicht vorenthalten. Beim AvD-Oldtimer GP auf dem Nürburgring (13./14. August) werden die E-Types auch hierzulande begeistern. Danach folgen noch zwei Auftritte auf der britischen Insel – am 29. August in Oulton Park und am 18. September in Goodwood.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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Im Fokus der Aufmerksamkeit: Als der E-Type ab März 1961 auf Automessen (wie hier in New York) vorgestellt wurde, war das Interesse am neuen Jaguar-Modell riesengroß. Er war der unbestrittene Star des Genfer Autosalons ...

1950 Jaguar XK 120.
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... der E-Type löste ab 1961 die Jaguar-XK-Reihe ab, die seit 1949 mit rund 30.000 Einheiten produziert worden war. Der XK 120 (hier im Bild ein 1950er Jahrgang) war bereits 1948 vorgestellt worden. Der 6-Zylinder wurde auch als XK 140 und XK 150 zu einem frühen Erfolg der Briten, weil es in den 50er Jahren außer dem Wettbewerber Porsche 356 nicht viele preiswerte Sportwagen gab.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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Von der Rennpiste auf die Straße: Mit Prototypen versucht Jaguar zunächst um 1960 herum, die Brücke vom Motorsport zum sportlichen Fahrzeug für den Alltag zu schlagen. Der E-Type ist dann schließlich, abgesehen vom 3,8-Liter-Motor mit drei Vergasern eine völlige Neukonstruktion.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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In den frühen 60er Jahren ein "Leistungs-Riese": Der 3,8-Liter-Sechszylinder in den ersten E-Type-Modellen kam auf 265 Pferdestärken. Die Vorderradaufhängung entspricht weitgehend der des Le-Mans-Siegers D-Type.

  • dpa
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