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Klage blieb ohne Erfolg Auch betrunkene Radfahrer müssen zum „Idiotentest“

HB BERLIN. Auch alkoholisierte Radfahrer müssen unter Umständen ein MPU-Gutachten vorlegen. Auf diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts Magdeburg macht die Deutsche Anwaltauskunft aufmerksam. Ein Fahrradfahrer war nachts einer Polizeistreife wegen seines Fahrstils aufgefallen: Er fuhr in Schlangenlinien und konnte sich kaum noch auf dem Rad halten.

Die Alkoholkontrolle ergab eine Blutalkoholkonzentration von 2,39 Promille. Dies wurde der Straßenverkehrsbehörde mitgeteilt, die den Radfahrer zur Vorlage eines MPU-Gutachtens, dem so genannten Idiotentest aufforderte. Der Mann unterzog sich einem solchen Test nicht, sondern reichte lediglich eine Bescheinigung des Arbeitsmedizinischen Dienstes seiner Berufsgenossenschaft ein. Die Behörde entzog ihm daraufhin die Fahrerlaubnis, wogegen der Mann klagte. Die Klage blieb jedoch ohne Erfolg. Die hohe Blutalkoholkonzentration lasse Zweifel an der Fahreignung des Mannes aufkommen, erklärte das Gericht.

(Aktenzeichen: Verwaltungsgericht Magdeburg 1 B 495/05)

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