Klapp-Pedelec Sondors Fold Der Spottpreis-Stromer

Die amerikanische Pedelec-Marke Sondors bietet seine E-Bikes ab sofort auch in Deutschland an. Neuestes Modell ist das Fold. Es bietet über 100 Kilometer Reichweite, ein freches Design und einen einfachen Klappmechanismus,
  • Mario Hommen
  • Spotpress
Das Sondors Fold ist in drei Farben erhältlich. Neben Schwarz und Weiß kann man das Klapprad auch in Rot bekommen Quelle: Sondors
Das Sondors Fold ist in drei Farben erhältlich

Pedelecs für unter 1.000 Euro sind auf dem deutschen Markt selten. Jetzt bietet die US-Marke Sondors ein elektrisch angetriebenes Klapprad namens Fold für unter 800 Euro an. Das frech gestylte E-Bike erfüllt dabei die technischen Voraussetzungen für die Zulassung zum deutschen Straßenverkehr.

Bereits seit 2015 hat die noch junge Fahrradmarke in den USA die günstigen Pedelecs Original, Thin und X im Angebot. Frisch hinzugesellt hat sich das kompakte Faltrad Fold. Angesichts der stolligen 20-Zoll-Ballonreifen möchte man zunächst meinen, es handelt sich um eine Art modernes BMX-Rad.

23 ideale Räder für die Stadt
Tern Verge P9, Preis: 949 Euro
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Faltrad mit 20-Zoll-Reifen und 9-Gang-Kettenschaltung von Shimano. Raffinierter Faltmechanismus und Rahmen aus Alu 7005. Das Rad lässt sich angeblich in zehn Sekunden zusammenfalten. Gewicht: Elf Kilo. Für Menschen, die ihr Rad gerne in die U-Bahn mitnehmen oder im Kofferraum verstauen wollen.

Jopo Isojopo, Preis: 499 Euro
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Unisex-Fahrrad aus Finnland mit Stahlrahmen und 2-Gang-Automatikschaltung von SRAM. Gewicht: 16,5 Kilo. Für Menschen, die ein originelles Lowtech-Rad für gut gelaunte Spazierfahrten suchen.

Stromer ST2, Preis: 5.690 Euro
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Auf den ersten Blick ein bulliges E-Bike mit starkem Motor (35 Nm, 500 Watt) und einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Die Besonderheit: Das ST2 speichert Telemetriedaten und teilt diese via Cloud Computing und GSM-Netz mit dem Smartphone oder PC. Bei Diebstahl meldet es beispielsweise seine GPS-Position und kann so über die Smartphone-App geortet werden. Auch technische Probleme, etwa am Motor, können vom Servicepersonal des Schweizer Herstellers analysiert und im Einzelfall auch remote, also aus der Ferne, behoben werden. Für Menschen, die ihr Fahrrad schon immer über das Smartphone kontrollieren wollten.

Creme Caferacer Doppio, Preis: 898,98 Euro
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Feiner Freizeitgleiter mit klassischem Stahlrahmen, Brooks-Ledersattel und 7-Gang-Nabenschaltung von Shimano. Gewicht: 15 Kilo. Für Menschen, die präzise Verarbeitung und den klassischen Stahlrahmen lieben.

Creme Holymoly, Preis: 679 Euro
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Schönes Fahrrad im Holland-Stil für die entspannte Fahrt ins Kaffeehaus oder zum Wochenmarkt. Der hochstehende Lenker erlaubt eine aufrechte Sitzhaltung und die simple 3-Gang-Schaltung lässt keinen Schaltstress aufkommen. Der Stahlrahmen verstärkt das Retro-Flair. Gewicht: 17,8 Kilo. Für Menschen, die herrschaftliche Sitzhaltung und klassischen Look suchen und nicht dauernd schalten wollen.

Steppenwolf Haller Travel, Preis: 1.349 Euro
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Luxuriöses City-Bike mit Zahnriemenantrieb. Vorteil: Der carbonverstärkte Zahnriemen arbeitet praktisch lautlos und muss nicht geschmiert werden. Deshalb kann auch kein Kettenfett ans Hosenbein kommen. Der Rahmen ist aus 6061er Aluminium, die 8-Gang-Nabenschaltung (Shimano Alfine) sorgt für ruckfreie Schaltvorgänge. Gewicht: 12,6 Kilo. Für Menschen, die ein schnelles Hightech-Rad mit dem gewissen Etwas suchen.

Vanmoof S6, Preis: 998 Euro
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Puristisch gestaltetes Rad, das laut Hersteller besonders für Pendler konzipiert ist, die schnell und gleichzeitig bequem vorankommen wollen. Die Kette ist voll verkleidet. Die Rahmengeometrie und der relativ hohe Lenker erlauben eine aufrechte Sitzhaltung. Ein anodisierter Aluminiumrahmen, die 8-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine und Scheibenbremsen sind im Preis inbegriffen. Diverse Gepäckträger sind als Zubehör erhältlich. Gewicht: 16,5 Kilo. Für Menschen, die puristisches Design, eine ungewöhnliche Rahmenform und viel Hightech-Flair suchen.

Typische E-Bike-Komponenten lassen sich auf den ersten Blick jedenfalls nicht erkennen. Der einfache Rahmen versteckt nämlich die Batterie in seinem massiv gebauten Oberrohr. Von dort versorgt der Stromspeicher einem 250-Watt-Radnabenmotor am Hinterrad, der sich in der Seitenansicht hinter einer Shimano-Kassette mit sieben Ritzeln versteckt.

Wie bei Pedelecs üblich, wird der Fahrer vom E-Motor bis maximal 25 km/h unterstützt, sofern dieser in die Pedalen tritt. Über das Display am Lenker kann der Fahrer zwischen fünf verschiedenen Stufen der elektrischen Unterstützung wählen. Zudem zeigt der kleine Bordcomputer neben fahrrelevanten Informationen auch die Reichweite an.

Mit der 36-Volt-Standardbatterie sind das knapp über 100 Kilometer. Wer für rund 140 Euro Aufpreis den 48-Volt-Lithium-Ionen-Akku ordert, soll gut 30 Prozent mehr Reichweite bekommen. Öffnet man den zentralen Faltmechanismus, kommt man auch problemlos an die herausnehmbare Batterie heran. Zusätzlich sind noch Lenker wegklapp- und der Sattel absenkbar, um so das Packmaß zu minimieren.

Zu den besonders handlichen Vertretern der Klapprad-Szene gehört das Fold dennoch nicht, da trotz des nur 2,7 Kilogramm leichten Alurahmens die Gesamtkonstruktion 22,7 Kilogramm auf die Waage bringt. Zudem fällt das gefaltete Paket mit 99 x 46 x 74 Zentimeter vergleichsweise groß aus.

Ebenfalls für Europa bietet Sondors sein Stadtrad Thin an Quelle: Sondors
Ebenfalls für Europa bietet Sondors sein Stadtrad Thin an

In Hinblick auf die Ausstattung gibt sich das Fold eher bescheiden. Vorne und hinten gibt es Scheibenbremsen und zudem besagte Siebengang-Kettenschaltung. Schutzbleche, Gepäckträger oder Licht werden grundsätzlich nicht angeboten. Dafür ist der Preis mit knapp unter 800 Euro sehr niedrig. Einen offiziellen Vertriebspartner für Deutschland gibt es vorläufig nicht.

Bestellbar sind die speziell auf europäische Anforderungen abgestimmten Varianten der US-Pedelecs ausschließlich auf sondors.com. Im Kaufpreis enthalten ist bereits die Mehrwertsteuer für Deutschland, zusätzlich muss man noch rund 170 Euro Versandkosten bezahlen. Die Auslieferung soll drei bis vier Monate dauern.

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