Kleines Modell basiert auf A-Klasse Wie Nissan mit Infiniti angreift

Bisher spielt Nissans Nobelmarke in Europa so gut wie keine Rolle. Das könnte sich mit einem Einstiegsmodell auf Basis der Mercedes A-Klasse ändern. Der Kompakt-Infiniti soll gegen Audi A3 und BMW A1 positioniert werden.
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Rund 50.000 bis 60.000 Einheiten will Infiniti von seinem Kompaktwagen pro Jahr produzieren und damit in Europa weiter Fuß fassen. Quelle: Pressefoto

Rund 50.000 bis 60.000 Einheiten will Infiniti von seinem Kompaktwagen pro Jahr produzieren und damit in Europa weiter Fuß fassen.

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DüsseldorfDie Nobelmarke Inifiniti des japanischen Autoherstellers Nissan plant den Bau eines kompakten Einstiegsmodells. Das Fahrzeug soll gegen den Audi A3 und den BMW 1er positioniert werden. Der Bau des neuen Inifiniti, basierend auf der A-Klasse von Mercedes, wird laut Automotive News Europe bei Autozulieferer Magan Steyr stattfinden. Damit weitet Mercedes seine Zusammenarbeit mit Renault-Nissan weiter aus. Eine offizielle Bestätigung der Produktion liegt bisher von beiden Konzernen noch nicht vor, soll aber Anfang 2012 erfolgen.

Man plant eine Jahresproduktion von rund 50.000 Einheiten bis 60.000 Einheiten des Nobel-Japaners. Als Motoren sollen Vier- und Sechszylinder Diesel- und Benzinmotoren von Mercedes verwendet werden.

Die im März gezeigte Studie Etherea gibt einen Ausblick auf das Design des kompakten Einstiegs-Infiniti. Quelle: Pressefoto

Die im März gezeigte Studie Etherea gibt einen Ausblick auf das Design des kompakten Einstiegs-Infiniti.

(Foto: Pressefoto)

Wie wichtig dieser Kompaktwagen für Infiniti ist, zeigen die Pläne von Konzernchef Walter Ghosn. Bis zum Jahr 2017 will man bei Infiniti die Produktion auf rund 500.000 Fahrzeuge nahezu verdreifachen. Dies bedeutet auch gleichzeitig, dass Infiniti damit zehn Prozent des weltweiten Luxus-Segments für sich beanspruchen würde.

Durch die Zusammenarbeit mit Steyr Puch spart Nissan erhebliche Kosten für den Bau eines Produktionsstandortes; und die Zusammenarbeit mit Mercedes sorgt dafür, dass die Entwicklungskosten für den Kompakt-Infiniti entfallen. Mit dem Kompaktwagen will Infiniti seine Marktanteile besonders in Europa deutlich erhöhen. Bisher verkaufen die Japaner hauptsächlich ihre Fahrzeuge in USA und China.

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