Komfort für Wohnmobil-Freunde immer wichtiger Im Durchschnitt ab 54 000 Euro

Komfort und Bequemlichkeit werden für Camping-Urlauber immer wichtiger.

HB DÜSSELDORF. „Wer mit Caravan oder Wohnmobil verreist, will auch unterwegs nicht auf seinen Flachbildschirm verzichten“, sagte der Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbands, Hans-Karl Sternberg, am Mittwoch in Düsseldorf. Die Nachfrage nach luxuriösen Sonderausstattungen sei spürbar angezogen. Nach einem schwachen ersten Halbjahr 2007 verspürte die Branche für Freizeitfahrzeuge im Juli einen deutlichen Aufschwung.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der neu zugelassenen Reisemobile um 23,3 Prozent auf 2149. Auch bei den Wohnwagen gab es einen Zuwachs: Hier erhöhten sich die Neuzulassungen um 1,9 Prozent auf 2307.

Die Juli-Zahlen stimmen den Verband für die kommenden Monate zuversichtlich. Die „ungewöhnlich hohe“ Zulassungszahl des Vorjahres von insgesamt 21 236 sei vor allem durch das Vermietgeschäft zur Fußball-Weltmeisterschaft begründet gewesen. Weitere Ursachen seien vorgezogene Käufe wegen der Mehrwertsteuererhöhung. Außerdem hatten im vergangenen Jahr viele Hersteller neue Modelle im Angebot.

Trends und Neuheiten der Branche zeigt die weltgrößte Messe für mobile Freizeit, der Caravan Salon in Düsseldorf, vom 25. August bis zum 2. September. 567 Aussteller aus 22 Ländern informieren die erwarteten 160 000 Besucher rund um das Thema Camping. Allein 2000 Freizeitfahrzeuge sind auf dem Messegelände zu sehen.

Zu den Highlights gehören die im Volksmund „silberne Zigarren“ genannten Kult-Caravans aus den USA. Die Luxus-Wohnwagen mit der Alu-Verkleidung werden neuerdings auch für den europäischen Markt produziert. „Die Technik und die Maße mussten den hiesigen Gegebenheiten angepasst werden“, sagte Armin Henn von der Hersteller-Firma Airstream.

Die Durchschnittspreise für Reisemobile liegen nach Angaben des Caravaning Industrie Verbands bei 54 250 Euro, die für Wohnwagen bei 14 650 Euro. Dies sei eine Steigerung von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte Sternberg. Grund sei, dass die Hersteller mehr in Sicherheit und Ausstattung investieren. „Küchen mit ausziehbaren Apothekerschränken, ein Herd mit Ceranfeld, eine Dusche mit drehbarer Glastür - das sind alles Dinge, die immer häufiger gewünscht werden“, meinte Sternberg. Von den rund 64 Mill. Urlaubsreisen der Deutschen im vergangenen Jahr seien fünf Prozent Camping-Urlaube gewesen.

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