Kuriose Klage abgewiesen Crash mit Eichhörnchen ist kein Wildunfall

Eine Kollision mit einem Eichhörnchen fällt nicht unter die Kategorie Wildunfall und ist somit auch nicht durch eine Teilkaskoversicherung gedeckt. Mit dieser Begründung hat das Landgericht Coburg die Klage einer Autofahrerin abgewiesen.
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Kann dieser posierliche Nager ein ganzes Auto zerstören? Ein deutsches Gericht meinte jetzt: Kann sein, aber ein Eichhörnchen ist kein Jagdwild. Daher: Klage abgewiesen, es liegt kein Wildunfall vor. Quelle: dpa

Kann dieser posierliche Nager ein ganzes Auto zerstören? Ein deutsches Gericht meinte jetzt: Kann sein, aber ein Eichhörnchen ist kein Jagdwild. Daher: Klage abgewiesen, es liegt kein Wildunfall vor.

(Foto: dpa)

dpa COBURG. Die klagende Autofahrerein hatte behauptet, ihr sei ein Tier in der Größe eines Hasen unter die Vorderräder ihres Wagens gekommen. Dadurch sei ihr Auto ins Schleudern geraten und bei dem Unfall völlig zerstört worden. Die Frau wollte neben den gewährten 1 000 Euro noch weitere 6 000 Euro erstreiten.

Die Versicherung hatte das mit der Begründung abgelehnt, die Klägerin sei nicht mit Jagdwild kollidiert. Deshalb liege auch kein Wildunfall vor.

Mit Hilfe einer DNA-Analyse stellte das Gericht nach Angaben vom Freitag (15. Oktober) fest, dass die Tierhaare am Fahrzeug eindeutig von einem Eichhörnchen stammten und wies die Klage ab.

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