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McLaren P1 Das Eine-Million-Euro-Auto

Super schnell, super leicht und super leise - so lässt sich der neue P1 auf den Punkt bringen. Der 916-PS-Sportwagen des englischen Herstellers McLaren soll nur in einer streng limitierten Stückzahl gebaut werden.
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  • dpa
P1 von McLaren Quelle: dpa

P1 von McLaren

(Foto: dpa)

WokingMcLaren bringt den neuen P1 in Stellung. Gezeigt werden soll der Nachfolger des bis 1997 gefertigten F1 auf dem Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März), teilte der britische Hersteller von Supersportwagen mit. Anders als beim Vorgänger sorgt beim P1 ein mittig montierter 3,8-Liter-V8-Benziner mit Doppelturbo gemeinsam mit einem Elektromotor für Vortrieb.

Die Systemleistung des Karbon-Flitzers gibt McLaren mit 674 kW/916 PS an, das maximale Drehmoment mit 900 Newtonmetern. Die Produktion des ab 866 000 Pfund (umgerechnet rund eine Million Euro) teuren P1 ist auf 375 Einheiten beschränkt. Der Verkauf soll im Herbst starten. Besonderheit des P1 ist, dass er laut Hersteller auch rein elektrisch fahren kann. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 50 km/h reiche die Kapazität für 20 Kilometer Reichweite.

Wird allerdings die volle Leistung abgerufen, ist der P1 laut McLaren bereits nach weniger als drei Sekunden auf 100 km/h, die 300-km/h-Marke ist nach knapp 17 Sekunden erreicht. Auf 350 km/h begrenzt ist die Höchstgeschwindigkeit. Zum Verbrauch machte McLaren keine Angaben, teilte aber mit, der CO2-Ausstoß liege durchschnittlich bei unter 200 g/km. Äußerlich unterscheide sich der P1 kaum von seiner Studie, die auf dem Pariser Autosalon im vergangenen September gezeigt wurde.

Die schnellsten Serien-Sportwagen
koenigsegg ccxr
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Sie sind schnell und leistungsstark und lassen so manches Männerherz höher schlagen: die Supersportwagen. Sorgt ihr dynamisches Aussehen (wie bei diesem Koeniggsegg) bereits für Entzücken, versetzt der kernige Motorsound nach dem Start die Insassen in einen Rausch, der mit dem Ausreizen der Beschleunigungswerte und Geschwindigkeiten jenseits der 250 km/h entsprechend zunimmt. Doch wer ist der Schnellste im ganzen Land? ...

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panoz abbruzzi
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Supersportwagen versprechen viel Exklusivität und noch mehr Leistung. Doch die Konkurrenz ist groß. Es kommt auf Zehntel- oder gar Hunderstelsekunden an, die über Ansehen und Beachtung entscheiden. Wir betrachten in diesem Ranking allerdings keine (werks-)getunten Modelle, Rennsport- und Kleinserienmodelle (wie diesen Panoz Abbruzzi) oder Einzelanfertigungen. Soviel sei vorab verraten: Unter die magische Marke von vier Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometer schaffen es alle in der Top Ten ...

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Flott unterwegs im Sprint von 0 auf 100 km/h ist die Corvette ZR-1 mit 3,9 Sekunden. Schluss der Tempo-Orgie ist erst bei 330 km/h, damit ist die ZR-1 der leistungsstärkste Corvette-Serienwagen aller Zeiten. Ihr LS9-V8-Motor mit 6,2 Litern Hubraum leistet 647 PS, und die Startautomatik sowie das hervorragende Leistungs-Traktionsmanagement sorgen für optimale Eigenschaften bei Beschleunigung und Handling. Im direkten Vergleich reicht das für Platz 10 ...

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lexus lfa
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porsche 911 turbo s
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Der sprintstärkste Deutsche ist der Porsche 911 Turbo S. Auch wenn aus Zuffenhausen mittlerweile Modelle mit mehr als 530 PS kommen, sind sie nicht schneller. Der Sechszylinder-Heckmotor beschleunigt den Sportler in 3,3 Sekunden auf 100 km/h, um bei 315 km/h zum Ende zu kommen, das ist gut für Platz 5 in diesem Ranking. 173.214 Euro werden hierfür fällig. An solchen Werten wird sich auch die neue Generation des 911er, die bald Premiere feiert, messen lassen müssen.

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mid Düsseldorf - Der Supersportwagen McLaren MP4-12C bekommt ab sofort eine Leistungsspritze von 25 PS und leistet dann 625 PS.
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Der McLaren MP4-12C ist einen Wimpernschlag schneller. Die Formel 1-Erfahrung der Briten fließt in die flache Flunder mit ein, die Platz 4 erobert. 3,1 Sekunden zeigt die Stoppuhr nach dem Standardsprint, bei 330 km/h ist Schluss für die erste Generation, deren Power von 600 PS von einem Biturbo-V8-Mittelmotor stammt.

Mittlerweile haben die Briten nachgelegt, der Motor leistet nun 625 PS, nach wie vor soll das Kraftpaket aber mit einem Verbrauch von 11,7 Litern pro 100 Kilometer auskommen. Spürbar soll die Mehrleistung nur bei der um drei km/h auf 333 km/h angehobenen Spitzengeschwindigkeit und den Spurts auf 200 km/h und 300 km/h sein. Der Zweisitzer schlägt preislich mit 209.000 Euro zu Buche.

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f12
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Auf exakt den gleichen Wert kommt der Ferrari F12 als Nachfolger des ebenfalls nicht langsamen 599 GTO. Der alte Ferrari-Tempokönig kam auf einen Sprintwert von 3,35 Sekunden, dank 5,99-Liter-Saugmotor und 670 PS (Spitze: 335 km/h). Der Nachfolger F12 kann das alles noch ein bisschen besser, und das macht ihn zum bislang stärksten Seriensportwagen der Marke.

Der Rote aus Maranello verspricht - auch dank nur rund 1,5 Tonnen Gewicht - Fahrleistungen, die auf öffentlichen Straßen deplatziert sind. In 3,1 Sekunden vermag das Auto von 0 auf Tempo 100 zu beschleunigen; in 8,5 Sekunden rast das Auto bereits mit 200 km/h dahin. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Ferrari 340 Sachen an.

(Foto: Pressefoto)
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1 Kommentar zu "McLaren P1: Das Eine-Million-Euro-Auto"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Na - dann wollen wir mal hoffen, dass der Großteil dieser "streng limitierten Stückzahl" in ihrem Heimatland mit 70mp/h (112km/h) unterwegs sein wird...

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