Mercedes Radargestützte Rekuperation für Elektro-B-Klasse

Die elektrische B-Klasse von Mercedes bekommt ein radargestütztes Rekuperationssystem. Das heißt: Je nach Abstand zum vorausfahrenden Auto wechselt die Technik zum Beispiel in den Leerlauf, um so Energie zu sparen.
Kommentieren
  • dpa
Unterscheidet sich äußerlich kaum vom konventionell angetriebenen Modell: die elektrische B-Klasse von Mercedes. Quelle: PR

Unterscheidet sich äußerlich kaum vom konventionell angetriebenen Modell: die elektrische B-Klasse von Mercedes.

(Foto: PR)

Palo AltoMercedes stattet die elektrische B-Klasse als erstes Batteriefahrzeug der Welt mit einem radargestützten Rekuperationssystem zur Energierückgewinnung aus. Das kündigte der Autobauer bei der US-Premiere seines ersten E-Autos für die Großserie in Palo Alto (Californien) an.

Abhängig vom Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug regelt die Technik das Wechselspiel zwischen stromsparendem Rollen im Leerlauf - dem sogenannten Segeln - und dem Verzögern durch Umpolen des Elektromotors zur Energiegewinnung. Mit dem aufpreispflichtigen System gibt es außerdem Schaltwippen am Lenkrad, mit denen man manuell zwischen segeln und rekuperieren wechseln kann.

Äußerlich unterscheidet sich das Elektromodell nur durch Details wie den blauen Stern und neue Felgen von der konventionell angetriebenen B-Klasse. Die E-Maschine entwickelt laut Mercedes 132 kW/180 PS und beschleunigt das Auto in 7,9 Sekunden auf 100 km/h. Das Spitzentempo ist auf 160 km/h begrenzt. Im aktivierten Eco-Modus wird die Leistung zugunsten der Reichweite auf 98 kW/133 PS reduziert.

Welche Elektro-Auto-Begriffe man kennen sollten
Tesla Model S
1 von 23

Eine richtige Revolution in der Mobilität hat das Elektroauto bisher noch nicht ausgelöst. Doch die Stromer werden immerhin langsam im Straßenbild und auf den Höfen der Händler sichtbar. Und mit ihnen sickern auch einige neue Begriffe in den Wortschatz der Autofahrer ein. Eine kleine Vokabel-Übersicht ...

IAA 2011: Batterie für Elektroauto
2 von 23

Akkumulator

Ein wiederaufladbarer Speicher für elektrische Energie auf elektrochemischer Basis. Im engeren Sinne ist mit Akkumulator beziehungsweise Akku lediglich eine einzelne Speicherzelle gemeint, allgemeinsprachlich werden aber auch die zusammengeschalteten Speicherelemente wie sie im E-Auto vorkommen als „Akku“ bezeichnet.

Auch die Bezeichnung „Batterie“ ist hierfür gängig, auch wenn sie historisch oder fachsprachlich in etwas eingeschränkterem Sinne genutzt wurde und wird. Häufig in der Bedeutung von „nicht-aufladbare Batterie“. Letztlich kann man „Batterie“ als Oberbegriff verstehen, unter den neben nicht-wiederaufladbaren Speichern eben auch Akkus fallen. In vielen Fällen werden beide Begriffe heute synonym verwendet, lediglich, wenn speziell die Wiederaufladbarkeit betont werden soll, empfiehlt sich das präzisere „Akku“.

Workshop zum Thema Elektromobilitaet von Opel
3 von 23

Ampere

Einheit der elektrischen Stromstärke (A). Stellt man sich den Stromfluss analog als Fließen von Wasser durch ein Rohr vor, entspricht die Stromstärke dem Rohrdurchmesser. Der Wasserdruck ließe sich mit der Stromspannung (V) gleichsetzen. Beide Faktoren gemeinsam entscheiden, wie hoch die Leistung ist. Letztlich also, wie viel Energie für den Betrieb eines Wasserrades oder Motors zur Verfügung steht.

Null-Emmissions-Taxi mit Brennstoffzelle in London vorgestellt
4 von 23

Brennstoffzelle

Spricht man von einem Brennstoffzellen- oder Wasserstoff-Fahrzeug, so ist dennoch ein Elektrofahrzeug gemeint. Bei diesem tank man statt Strom, Diesel oder Benzin aber flüssigen Wasserstoff. In einer chemischen Reaktion wird das Hydrogen in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt, die dann das Fahrzeug antreibt. Anders als bei reinen Elektrofahrzeugen ist die Infrastruktur für den Wasserstoff eine ungelöste Frage. Vorteil der Brennstoffzellenfahrzeuge ist ihre größere Reichweite.

huGO-BildID: 17868798 Mitsubishi Motors Corporation Führende Automobilhersteller für Standards bei der Elektromobilität * Projekt CHAdeMO* ni
5 von 23

Chademo

Abkürzung für „Charge de Move“ und Bezeichnung des japanischen Schnellladesteckers-Systems, das vom Energiekonzern Tepco und den Autoherstellern Nissan, Mitsubishi, Toyota und Subaru entwickelt wurde. Die typische Ladeleistung liegt bei 50 kW, es sind allerdings auch höhere Werte möglich. Konkurrenzstandard ist das deutsche CCS-System, beide Steckertypen sind nicht kompatibel.

huGO-BildID: 33217718 Erfurt, 01.10.2013 Ein Elektroauto steht an einer öffentlichen Ladesäule der Stadtwerke Erfurt (SWE) auf dem Erfurter Domplatz.
6 von 23

CCS

Steht für „Combined Charging System” und ist die deutsche Version des Schnellladesteckers für Gleichstrom mit hohen Ladeleistungen bis 170 kW. Er kommt lediglich als festes Ladekabel an Stationen vor. Genutzt werden kann er aktuell nur von sehr wenigen Fahrzeugen, etwa dem VW E-Up.

Der Konkurrenz-Standard ist das Chademo-System eines japanischen Konsortiums, der vor allem von japanischen und französischen Autos unterstützt wird. Alle Hersteller des europäischen Automobilhersteller-Verbandes ACEA unterstützen den CCS-Standard. 

Visitor looks at a Renault Twizy electric car at the European Motor Show in Brussels
7 von 23

Elektroauto

Im engeren Sinne die Bezeichnung für ein batteriegetriebenes E-Auto mit oder ohne Range Extender. Im weiteren Sinne sind bezogen auf ihre Antriebsart auch Brennstoffzellen-Fahrzeuge E-Autos. Auch Plug-in-Hybride werden häufig – besonders in offiziellen Statistiken – den E-Autos zugeschlagen.

Der Lithium-Ionen-Akku speichert Energie für rund 200 Kilometer Fahrt, ein Ladevorgang dauert je nach Stromquelle drei bis zehn Stunden. Weil die komplette Batterietechnik im Fahrzeugboden steckt, sind die elektrische und die konventionelle B-Klasse innen gleich groß. Das Kofferraumvolumen beträgt den Herstellerangaben nach 501 Liter und ist auf 1.456 Liter erweiterbar.

Die elektrische B-Klasse wird in Deutschland Ende dieses Jahres für voraussichtlich unter 40.000 Euro starten, sagte eine Mercedes-Sprecherin. In den USA kommt das Modell bereits im Sommer zu Preisen ab 41.450 US-Dollar (rund 29.760 Euro) in den Handel.

Startseite

Mehr zu: Mercedes - Radargestützte Rekuperation für Elektro-B-Klasse

0 Kommentare zu "Mercedes: Radargestützte Rekuperation für Elektro-B-Klasse"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%