Michelin Tweel Plattfuß adé

Seit einem knappen Jahrzehnt trägt sich der Reifenhersteller Michelin mit der Idee eines luftlosen Fahrzeugreifens. Nun wird das erste Werk errichtet.
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Bei Kleinbaggern ist der Tweel bereits im Einsatz Quelle: Michelin

Bei Kleinbaggern ist der Tweel bereits im Einsatz

Luftgefüllte Reifen bekommen Konkurrenz. Michelin eröffnet in den USA nun sein erstes großes Tweel-Werk. Die luftlosen Radialreifen sollen zunächst bei Arbeitsmaschinen und Nutzfahrzeugen zum Einsatz kommen.

Der Tweel ist nicht nur vom Namen her eine Kreuzung aus „tire“ (Reifen) und „wheel“ (Rad), sondern auch technisch. Die Lauffläche und die Nabe entsprechen weitgehend der normaler Rad-Reifen-Kombinationen, statt eines luftgefüllten Körpers verfügt er jedoch über zahlreiche verformbare Kunststoffspeichen, die anstelle des Gases die Federung übernehmen. Plattfüße sollen so der Vergangenheit angehören. Zudem soll die Lebensdauer der Tweels die von normalen Reifen deutlich übertreffen.

Michelin Tweel - Plattfuß adé Quelle: Michelin

Michelin Tweel: Der schlauch- und luftose Reifen ist nicht nur vom Namen her eine Kreuzung aus „tire“ (Reifen) und „wheel“ (Rad), sondern auch technisch.

Tweels sind seit einiger Zeit für Aufsitz-Mähmaschinen und Kleinbagger zu haben, das erste spezielle Tweel-Werk soll die Verfügbarkeit nun stark erhöhen. Auch der Einsatz an Pkw scheint für die Zukunft möglich, Prototypen hat der Hersteller bereits vorgestellt.

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