Mobilität Norwegen liegt beim Elektro-Anteil weit vorn

Fast 40 Prozent aller 2017 neu angemeldeten Autos in Norwegen fahren mit Elektroantrieb. Damit kann kein anderes Land mithalten.
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In Norwegen boomt der Markt für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Quelle: dpa
Elektroauto

In Norwegen boomt der Markt für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb.

(Foto: dpa)

ParisIn Norwegen haben Elektroautos laut einer neuen Studie den weltweit höchsten Marktanteil. Er erreichte im vergangenen Jahr bei neu angemeldeten Personenwagen 39,2 Prozent, wie die Internationale Energieagentur (IEA) am Mittwoch in Paris unter Berufung auf eine Untersuchung mitteilte.

Es folgen Island mit 11,7 Prozent, Schweden mit 6,3 Prozent und China mit 2,2 Prozent. Deutschland kommt demnach auf einen Anteil von 1,6 Prozent. Die USA erreichen 1,2 Prozent.

Weltweit waren im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Elektroautos unterwegs, das war binnen Jahresfrist ein Plus von mehr als 50 Prozent. Batterien für die Autos seien billiger und leistungsfähiger geworden, bilanzierte die Agentur. Ein Grund dafür sei die gestiegene Produktion.

Auf diese E-Autos fahren die Deutschen ab
Platz 10: VW e-Up
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Auf Platz zehn schafft es der VW e-Up. Ganze 372 Käufer entschieden sich in den ersten vier Monaten 2018 für den rein elektrisch angetriebenen Kleinwagen mit 82 PS Leistung und rund 160 Kilometern Reichweite.

Platz 10: VW e-Up
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Mit einem Preis von 26.900 Euro ist das kleinste Elektroauto aus dem VW-Konzern allerdings auch mehr als doppelt so teuer wie die Verbrennervarianten des Kleinswagen.

Platz 9: Hyundai Ionic Elektro
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455 Käufer entschieden sich für den alternativ angetriebenen Koreaner, den es auch als Hybrid und Plug-In-Hybrid gibt. Die Elektroversion mit Strom für 250 Kilometer nimmt Batteriefahrzeuge wie Chevrolet Bolt oder Nissan Leaf ins Visier, die Plug-In-Version mit 51 Kilometern elektrischer Reichweite zielt vor allem auf den VW Golf GTE, der konventionelle Hybrid ist speziell auf den Gegner Toyota Prius zugeschnitten.

Platz 8: Tesla Model S
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Mit dem Tesla Model S schafft es auch ein Oberklassewagen in die Top Ten. 544 Käufer entschieden sich für das Model, das in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt...

Platz 8: Tesla Model S
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Das Einstiegsmodells S 60 ist mittlerweile Geschichte. Wer Model S fahren will, muss auch ordentlich Geld dafür hinlegen. Das S 70 beginnt bei 82.700 Euro, hat aber auch nur eine 70 kWh-Batterie. Das mit 469 PS deutlich stärkere Spitzenmodell P 90 D kostet ab 124.300 Euro. Wird das „Beschleunigungs-Upgrade“ (539 PS) für ultimative Beschleunigung geordert, verteuert sich der Allradler sogar auf stolze 135.400 Euro.

Platz 7: Nissan Leaf
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In der Top Ten der meistverkauften E-Mobile finden sich auch Fahrzeuge jenseits der Kleinwagenklasse. Das meistverkaufte Elektroauto der Welt, der Nissan Leaf, findet sich mit 636 Neuzulassungen auf Platz sieben wieder.

Platz 6: Smart Forfour Electric Drive
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Mit dem Smart Forfour ED bringt Smart auch einen Viersitzer mit Elektroantrieb auf den Markt. Mit einem 17,6-kWh-Akku schafft das Auto laut Hersteller 155 Kilometer Reichweite. Mit 1.058 Neuzulassungen in diesem Jahr liegt das Modell auf Platz sechs.

Bis 2030 könnte die Zahl von Elektroautos in der Welt nach IEA-Schätzung auf 125 Millionen steigen. Bei einem anderen Szenario könnten sogar 220 Millionen erreicht werden.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Mobilität: Norwegen liegt beim Elektro-Anteil weit vorn"

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  • In Norwegen gibt es den Strom kostenlos und die maximale Höchstgeschwindigkeit des Autos interessiert nicht einmal den Nachbarn oder Fussballkumpel beim Grillfest.

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