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„Modball 2007“ war am Sonntag in London gestartet Polizei stoppt erneut illegale Autorallye

Eine durch Mitteleuropa führende illegale Autorallye ist am Montag bei Düsseldorf und in Köln von der Polizei gestoppt und daraufhin von den Veranstaltern beendet worden.

HB KÖLN/DÜSSELDORF. Die Teilnehmer der Rallye „Modball 2007“ waren am Sonntag in London gestartet. Nach Amsterdam war Köln die zweite Station auf dem Weg zum Zielort Genf. Die Rallye findet einmal jährlich statt und führt in fünf Tagen von London über Amsterdam nach Köln und von dort über Prag, Wien, Mailand, Lyon bis nach Genf.

Wie eine Sprecherin der Kölner Polizei am Dienstag mitteilte, wurden die Autos mit einem Konvoi bis spät in die Nacht zur belgischen Grenze begleitet. Von dort aus hätten sie belgische und später französische Polizeikräfte in Empfang genommen und bis zur Fähre nach Calais gebracht. Die Rückfahrt nach England organisierte laut Polizei der Veranstalter des Rennens.

Zum ersten Mal waren die getunten Wagen am frühen Nachmittag auf der Autobahn drei in Düsseldorf aufgefallen. Auf Polizeivideos ist ein 22-Jähriger zu sehen, der zum Teil rechts überholte und dafür sogar den Standstreifen benutzte, wie die Beamten in Düsseldorf berichteten. Neben einem Bußgeld droht den Fahrern auch ein einmonatiges Fahrverbot, erklärte die Kölner Polizeisprecherin.

Nach Angaben der Zeitung „Express“ (Dienstagausgabe) gab es 143 Teilnehmer. Gegen sie wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Sie mussten jeweils rund 175 Euro so genannte Sicherheitsleistung zahlen.

Der WDR berichtete, die Fahrer der getunten Autos hätten sich am Montag an der Kölnarena zu einem Checkpoint getroffen. Dort blockierten die Polizisten mit Streifenwagen die Zufahrt und setzten die Teilnehmer fest.

Erst Ende April hatten deutsche Ordnungshüter in Hessen das ebenfalls im Ausland gestartete illegale „Gumball 3 000“-Rennen gestoppt.

Links:
» Express-Bericht
» Die offizielle Website
» Modball bei Myspace
» WDR-Bericht zum Modball-Stopp

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