Monza Concept Opel träumt wieder von der Oberklasse

Autobauer Opel wird im September seine neue Studie für das Premium-Segment vorstellen. Der Opel Monza soll dabei auf Motor-Teile der amerikanischen Konzernmutter GM zurückgreifen.
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Firmenchef mit Monza-Studie: Bringt Opel wieder ein Oberklasse-Coupé? Quelle: PR

Firmenchef mit Monza-Studie: Bringt Opel wieder ein Oberklasse-Coupé?

(Foto: PR)

RüsselsheimFür die Internationale Automobilausstellung (IAA, 12 bis 22. September) in Frankfurt hat der Rüsselsheimer Hersteller die Designstudie Monza Concept angekündigt. Das große Coupé soll die Weiterentwicklung der aktuellen Designsprache der Marke illustrieren und neue Lösungen für Effizienz- und Unterhaltungstechnik veranschaulichen, teilte das Unternehmen mit. In einem aktuellen Videobeitrag des Unternehmens auf der Internet-Plattform Youtube zeigt Vorstands-Chef Neumann zumindest Ansätze des Designs (siehe unten).

„Der Monza Concept steht für die Grundwerte von Opel – deutsche Ingenieurskunst und Präzision genauso wie fesselndes Design und alltagstaugliche Innovationen. Er führt diese auf visionäre Art weiter und verbindet sie mit einer neuen Leichtigkeit und Klarheit. Der Monza Concept ist eine Studie, die die nächste Generation von Opel-Modellen nachhaltig beeinflussen wird“, so Neumann. Zu Technik und Serienaussichten machte Opel noch keine Angaben.

Der alte Opel Monza war als dreitüriges Coupé vom Opel Senator A abgeleitet und von 1978 bis 1986 gebaut.worden. In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Zeitschrift "Auto Bild", dass die jetzige Monza-Studie eine modifizierte Plattform des Cadillac ATS mit Heckantrieb der Konzernmutter GM nutzt. Diese ermögliche Vier- und Sechszylindermotoren mit 2,0 bis 3,6 Litern Hubraum und maximal 239 kW/325 PS. Das Messeauto soll laut dem Bericht aber einen alternativen Antrieb bekommen.

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7 Kommentare zu "Monza Concept: Opel träumt wieder von der Oberklasse"

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  • @ gil-ruiz: Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Die Premiumhersteller buttern dermaßen viel Kohle in die Dienstwagen das ein 5er BMW, AUDI A6 oder eine E-Klasse im Firmenleasing trotz erheblich höheren Listenpreis günstiger als ein Insignia ist. Wenn Opel wieder in die Oberklasse will dann schaffen sie es nur mit Konkurrenzfähigen Leasingangeboten.

  • Für mich die wichtigste Botschaft:
    Der Vorstandschef Neumann persönlich stellt dem Publikum den neuen Monza vor! Authentischer geht nicht.
    Eigentlich bräuchte jetzt Tina M., neue Marketingcheffin bei Opel ab August, ihren neuen Job gar nicht mehr antreten.
    Sie hatte ja schon angekündigt, weiter auf Jürgen "Kloppe" Klopp als Testimonial zu setzen. Sehr riskant: Denn:
    1. Es soll ja durchaus Leute geben, die vielleicht nicht BVB-Fan sind.
    2. Klopp kann von heute auf morgen auf die Bundeslige-Verliererstraße geraten (super Imagetransfer).
    3. Und letztendlich ist Kloppo auch nur ein Mensch. Da kann es schon einmal zu Skandalen und Skandälchen kommen.
    (Beipielsweise Trunkenheit am Steuer, Drogenmissbrauch, Geld- und Sexskandale, etc.)

    Man sollte also weiter auf Vorstandschef Neumann als Testimonial setzen und auf weitere Opel-Mitarbeiter, vom IngenieurIn bis zum Band-ArbeiterIn, die in einem Spot verdeutlichen, wie gerne sie sich für Ihre Marke Opel engagieren.

  • @Jens: M.E. haben Sie recht. Bevor Opel von GM an die Kandarre gelegt wurde, hatten sie gute Autos und preiswert. Mein Chef hatte einen Opel Senator mit langem Radstand und Manzel-Motor damals und ich einen Opel Omega 24V. Das waren tolle Autos, sehr bequem und kostengünstig. Seit Opel keine Oberklasse-Fahrzeuge mehr hatte fuhren wir in der Firma BMW. Schicke Autos, keine Frage, aber auch erheblich teurer in der Unterhaltung und, wie ich feststellen durfte, habe ich bei jedem BMW (insges. 4) eine Rechnung bezahlt, welche eigentlich zu Lasten BMW geht. Heißt: Ich habe Rechnungen bezahlt aufgrund von Produktionsmängeln von BMW.
    Wir in der Firma würden uns über einen guten Opel-Fuhrpark wieder freuen.

  • Och ich finde Opel hatte schon ein paar gute Modelle am Markt. Auch der Calibra war ein echt gelungenes Fahrzeug. Leider haben die 90er Jahre mit ihren heftigen Einsparungen hinsichtlich Qualität die Marke dermaßen ins Abseits geschossen, dass hier nur schwer rauskommen ist. In Deutschland wird man noch ordentlich was am Image tun müssen.

  • Und sofort springen die Premiumklassenverlierer an,
    meine Güte, wenn ihr so zufrieden mit euren Eurokäfigen wäret,
    ihr würdet es machen, wie echte Millionäre.
    Schweigen und tolerieren.
    Die Monza-Studie ist hübsch, der Isignia ist ein völlig normales Auto.
    Also...fahrt weiter eure Audi-VW-Skoda Plattformen,
    aber bitte schweigtund zeigt wahre Größe ihr Verlierer,
    so wie die angenehmeren Zeitgenossen mit den Aston Martins und den Bentleys etc. Danke schön!

  • Es wird ihn keiner kaufen, eine Totgeburt, der New-Monza oder wie auch immer.

    Warum?

    Ein Blick in die Cockpits von Insignia spricht Bände. Da sehe ich niemanden, der sich die Premiums erlauben könnte, jedoch unbedingt Opel fahren will. Die, die Insignia fahren, können sich zu fast 100% nicht mehr leisten. Nicht weiter schlimm, aber bedenkenswert bei der Erweiterung nach oben.

    Eine Klasse höher, wir sprechen hier über mindestens 80% Dienstwagen: Wer downgraded freiwillig und erklärt den Kollegen, daß das kein Karriererückschritt war? NIEMAND.

    Wie mein Vorredner: Finger weg von Bereichen, wo es nichts mehr wird für Opel. Besser mal Geld in die anderen Klassen stecken und nicht nur doof nachbauen.

    Ich sehe seit 1995 von Opel nichts mehr, daß mich auch nur ansatzweise anmacht (Speedster war ein auf Häßlich gemachter Lotus Elise). Außer Mitleid empfinde ich beim Anblick eines Opels nichts mehr - für die Fahrer und die Mitarbeiter.



  • Die Frage, die ich mir bei dieser Nachricht stelle, ist, welchen Erfolg Opel in den letzten 30 Jahren mit Versuchen hatte, in die Ober- bzw. Premiumklasse der BMWs, Audis und Benze vorzustoßen. Gefühlt keinen. Die Markenidentität passt einfach nicht. Die Umetikettierung amerikanischer GM-Limousinen, um sie auf dem europäischen Markt verdaulicher zu machen, haut auch nicht hin.

    Opel sollte vielleicht einfach mal versuchen, nicht nur als market follower (oder wie man in Österreich sagt, als "adabei") den Trends nachzuhecheln, sondern endlich mal eigene Wege zu gehen. Der Ampera ist ein guter Ansatz für den wachsenden Hybridmarkt. Der Adam ist auch schon wieder ein adabei neben Mini und Fiat 500. Der Speedster war ein echter Hingucker mit eigener Nische und hätte auch markenfremde Käufer interessieren können - leider wieder tot. Wo bleibt die Innovation?

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