Motorenentwicklung Hyundai plant Zylinderabschaltung

Der VW-Konzern tut es und einige andere Hersteller auch: Mittels zeitweiser Zylinderabschaltung lässt sich in vielen Fahrsituationen Sprit sparen. Auch Hyundai will mittelfristig auf diesen Zug aufspringen.
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Hyundai i30-Präsentation auf der Automesse in Paris, im September 2012. Quelle: dapd

Hyundai i30-Präsentation auf der Automesse in Paris, im September 2012.

(Foto: dapd)

Auch der koreanische Automobilhersteller Hyundai will mittelfristig Motoren mit temporärer Zylinderabschaltung auf den Markt bringen. Für einen Vierzylinder, dessen Kolben in manchen Situationen nur Teilzeitarbeit verrichten, sprechen in den Augen von Jürgen Grimm, Leiter Motorenentwicklung bei Hyundai Motor Europe, vor allem die Kosten. „Man benötigt keinen weiteren Motor, etwa einen Dreizylinder, sondern kann bei einem Vierzylinder bleiben und diesen zeitweise zum Zwei- oder Dreizylinder machen.“

Allerdings gibt es nach seiner Meinung noch einige Herausforderungen zu meistern. So kühlen die abgeschalteten Zylinder ab, im Motor gibt es dann zwei Temperaturzonen, was mechanische Probleme verursachen kann. Die Konzepte für ein solches Aggregat liegen aber in der Schublade und auf mittlere Sicht wird laut Grimm auch bei Hyundai ein solcher Motor kommen.

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