Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nach Fahrverbot-Urteil Diesel-Neuzulassungen brechen ein

Abgasskandal und drohende Fahrverbote verunsichern die Deutschen beim Autokauf: Es werden immer weniger Fahrzeuge mit Dieselmotoren zugelassen.
Kommentieren
VW, BMW und Co.: Diesel-Neuzulassungen brechen Quelle: dpa
Autokauf

Fahrzeuge mit Dieselmotoren bleiben auf den Autohöfen zurück. Allein im letzten Monat wurden 19 Prozent weniger Dieselautos zugelassen.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Absatz von Autos mit Diesel-Motor ist im Februar in Deutschland weiter eingebrochen. Die Neuzulassungen seien um gut 19 Prozent gefallen, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Freitag mit. Damit war nur noch knapp jedes dritte neu zugelassene Auto in Deutschland im Februar ein Diesel.

Insgesamt stieg der Pkw-Absatz im Februar aber um sieben Prozent auf 261.000 Pkw. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Plus auf zehn Prozent.

Die deutschen Automarken liefern laut der Statistik ein gemischtes Bild. Während BMW und Audi Einbußen mit einem Minus 0,7 Prozent und 3,6 Prozent verbuchten, legte der Absatz bei der Marke VW mit 12,4 Prozent besonders deutlich zu, Mercedes gewann 0,7 Prozent, Porsche 9,6 Prozent.

Im Ausland fanden Autos aus deutschen Fabriken aber erneut weniger Käufer als im Vorjahr. Der Export lag im Februar mit 345.800 um acht Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Branchenverband verwies jedoch darauf, dass es wieder mehr Aufträge aus dem Ausland gebe.

Das sind die Könige der SUV-Welt
Platz 5: In Rekordzeit zur Weltspitze
1 von 10

Mehr als jeder dritte weltweit verkaufte Neuwagen ist mittlerweile ein SUV. Fünf einzelne Modelle kamen 2017 auf mehr als eine halbe Million Zulassungen. Der H6 des chinesischen Herstellers Haval hat sich nur fünf Jahre nach seiner Vorstellung mit 506.000 Zulassungen in Rekordzeit in der SUV-Weltspitze etabliert.

(Foto: )
Platz 5
2 von 10

Nicht nur in Sachen Erfolg ist der Bestseller der Chinesen mit dem Tiguan vergleichbar, auch Karosserie- und Innenraum-Design erinnern nicht ganz zufällig an den SUV aus Wolfsburg. Allerdings ist der Haval in China deutlich günstiger zu haben: Mit rund 15.000 Euro ist der H6 nur halb so teuer wie der Tiguan.

(Foto: )
Platz 4
3 von 10

Vom biederen Allrad-Nutztier zum gefragten Lifestyle-Crossover in nur 13 Jahren: der Hyundai Tucson, zwischenzeitlich auch als ix35 verkauft, zeigt prototypisch die erstaunliche Entwicklung, die der koreanische Konzern in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten genommen hat. Mit 620.000 Zulassungen gehört er längst zur Weltspitze.

(Foto: )
Platz 4
4 von 10

Auch in Deutschland liegen die Zulassungszahlen trotz starker und immer noch wachsender Konkurrenz stabil bei rund 25.000 Einheiten. Und er toppt damit auch seinen technisch verwandten Konzernbruder Kia Sportage.

(Foto: AP)
Platz 3
5 von 10

Deutschlands Bestseller ist auch international eine große Nummer. Vor allem wegen der unvermindert hohen Nachfrage in China, wo der VW Tiguan im vergangenen Jahr 340.000 Einheiten verkauft wurde – mehr als in ganz Europa zusammen. Weltweit waren es sogar 719.000 Zulassungen.

(Foto: vw)
Platz 3
6 von 10

Allerdings sind im Reich der Mitte beide Tiguan-Generationen gleichzeitig auf dem Markt, während in Europa nur das neue Modell zu haben ist.

(Foto: vw)
Platz 2
7 von 10

Lange Jahre hatte der Honda CR-V die Position an der Spitze der Bestsellerliste sicher. Weil die Zulassungszahlen des Japaners zuletzt trotz wachsenden Markts stagnierten, reichte es 2017 nur für Rang zwei. 757.000 Zulassungen sind aber immer noch ein eindrucksvolles Ergebnis für die Japaner.

(Foto: )

Bereits im Januar waren nach Angaben des KBA fast 18 Prozent weniger Diesel zugelassen worden. Das Image von Fahrzeugen mit Selbstzündern ist in Deutschland seit längerem schwer angekratzt. Die Kunden sind nach dem Abgasskandal bei Volkswagen und den drohenden Fahrverboten für Diesel verunsichert.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Nach Fahrverbot-Urteil - Diesel-Neuzulassungen brechen ein

0 Kommentare zu "Nach Fahrverbot-Urteil: Diesel-Neuzulassungen brechen ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote