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Der Münchener Autoclub kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Betrug bei der Wahl zum Autopreis "Gelber Engel" graben die Medien nun im täglichen Rhythmus alte Verstöße gegen die ADAC-Richtlinien aus.

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  • Wem ist durch die genannten Fälle ein Schaden entstanden, und wie hat der ADAC nach Bekanntwerden reagiert? Die Fans von Braunschweig und Dresden fanden die Fön-Aktion des Hubschraubers vermutlich sehr cool, mit Imagegewinn für den ADAC. Kritiker hätten als Miesepeter und Spaßbremsen gegolten, Satzungen und Regeln hin oder her: seht her, so einfach kann das Leben sein wenn man ein bißchen "out of the box" denkt. Heute: Presserummel, Kritik, "Rrrregeln müssen eingehalten werrrden". Sehr deutsch. Und die beiden Jungs auf den Jumpseats: ja, satzungsmäßig vermutlich nicht zulässig. Als Einzelfall aber vielleicht sogar tolerierbar und mit einer entsprechenden Geldspende zu neutralisieren, der Flieger war ja ohnehin unterwegs. Fehler erkannt, Rücktritt, Thema erledigt. Nur aus Neugier: welche politischen Vertreter sind in ähnlich gelagerten Situationen schon einmal NICHT zurückgetreten?

  • Wirklich entscheidend im Zusammenhang mit dem Ferienflug nach Ägypten ist doch die Tatsache, dass es sich in diesem Fall um einen offensichtlich individuellen Verstoß handelt, der nach Bekanntwerden von den betreffenden Gremien des ADAC auch entsprechend geahndet wurde, und zwar nicht auf Drängen der Medien oder der Öffentlichkeit, sondern weil intern erkannt worden war, dass es sich um eine nicht hinnehmbare Vorteilsnahme im Widerspruch zu den Regeln des Vereins handelt. Dieses eine Beispiel spricht also für den Club und nicht gegen ihn.

    Die Sache ist also abgehakt, und zwar nicht deshalb, weil sie etwa verjährt wäre, sondern weil der Club den Fehler erkannt und geahndet hat, wobei sich sogar die Frage stellt, inwiefern ein Schaden überhaupt entstanden ist. Ist der Flieger nicht ohnehin nach Ägypten geflogen, oder wurde der Notfall nur konstruiert, um Sohnemann eine günstige Passage zu arrangieren? Musste der Notfall aus Ägypten auf die Begleitung von Verwandten deshalb verzichten, weil für diese wegen der Ferienflieger kein Platz mehr an Bord war? Das eine wie das andere wäre natürlich ein wirklicher Skandal, doch sollte man von so einer Vermutung nicht a priori ausgehen. Doch selbst wenn sich derartiges bestätigen sollte, muss man anerkennen, dass der Club entsprechend reagiert hat. Bleibt nur die Frage, warum er es hier getan, ansonsten aber unterlassen hat.