Neuer Opel Van Zafira Tourer wird variabler und geräumiger

Mehr Platz und mehr Elektronik, das sind Tugenden, mit denen der neue Zafira aufwartet. Die dritte Generation feiert zwar erst auf der IAA Premiere. Einige paar Details hat Opel aber verraten.
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  • dpa
Opel Zafira

Viel Platz für Passagiere und Gepäck: Der neue Opel Zafira ist 19 Zentimeter länger als das aktuelle Modell und bietet deutlich mehr Stauraum.

RüsselsheimIm September wird er auf der IAA (15. bis 25. September) vorgestellt: Opels neuer Zafira. Variabler und geräumiger soll er sein. Der Van trägt künftig den Beinamen Tourer und grenzt sich so vom aktuellen Modell ab, das weiter angeboten wird. In den Handel kommt die dritte Generation zum Jahreswechsel.

Die ersten Fotos zeigen einen Van, der sich stark an der Studie vom Genfer Salon orientiert: Auch das Serienmodell bekommt Scheinwerfer in Bumerang-Form, eine markante Sicke an der Flanke und ein steiles Heck mit einer leicht geknickten Klappe. In der Länge legt der Zafira um 19 Zentimeter auf 4,66 Meter zu. Gleichzeitig wächst der Radstand um 6 Zentimeter auf 2,76 Meter.

Das schafft innen Raum. Statt 645 Liter Ladevolumen bietet der Wagen nun als Fünfsitzer 710 Liter. Klappt man alle Sitze um, schluckt der Zafira 1.860 Liter - 40 mehr als bisher. Es bleibt bei einer dritten Sitzreihe, die man im Wagenboden versenken kann. Neu sind die Einzelsitze in der zweiten Reihe, die sich um 21 Zentimeter verschieben lassen.

Erste Fotos der dritten Zafira-Generation
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Bei seiner Markteinführung 1999 war der Opel Zafira der erste Siebensitzer seiner Klasse und setzte Maßstäbe für voll integrierte Flexibilität. Schon damals entfiel der Ausbau und die Lagerung der schweren Rücksitze. Die Opel-Ingenieure haben das Flex7-Sitzkonzept nun weiterentwickelt.

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Weiterentwickeltes Sitz-system: Während sich die dritte Reihe weiterhin im Boden des Kofferraums versenken lässt, gestalteten sie die zweite Sitzreihe komplett neu. Statt einer Sitzbank befinden sich hier serienmäßig drei separate Einzelsitze, die sich flach umlegen oder unabhängig voneinander um 210 Millimeter in Längsrichtung verschieben lassen.

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Aus Fahrerperspektive verbessert sich dank neu gestalteter Frontpartie, schlanker A-Säulen und großflächigen Seitenscheiben die Sicht für den Fahrer. Eine optional erhältliche Panorama-Windschutzscheibe schließt sich nahtlos ein großzügiger "gläserner Himmel" bis ins Heck an.

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Beim „Lounge-Sitzsystem“, das optional erhältlich ist, bildet dank eines Klapp- und Drehmechanismus die Rückenlehne des mittleren Sitzes die Armlehnen für die Passagiere auf den äußeren Plätzen. Die Außensitze lassen sich um bis zu 280 Millimeter verschieben, das sind 80 Millimeter mehr als im aktuellen Zafira. Eine weitere Neuheit in diesem Segment: Die Sitze gleiten 50 Millimeter in Richtung Fahrzeugmitte.

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Der im Vergleich zum aktuellen Zafira deutlich verlängerte Radstand und die vergrößerte Spurweite sollen Fahrkomfort und Stabilität zugute kommen. Der Radstand wächst um 57 auf 2.760 Millimeter. Die Spurweite beträgt vorn 1.584 (plus 96) und hinten 1.588 Millimeter (plus 78 mm).

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Zahlreiche Fahrerassistenzsysteme kommen im Zafira Tourer auf Wunsch zum Einsatz. Erstmals bietet Opel eine radargesteuerte adaptive Geschwindigkeitsregelung (Adaptive Cruise Control, ACC) an, es gibt einen Notbrems-Assistenten (Collision Mitigating Braking, CMB), neu beim Sicherheitslichtsystem AFL+ mit Bi-Xenon-Scheinwerfern ist die Leuchtweitenregulierung (ILR). Darüber hinaus gibt es den Toter-Winkel-Assistent (SBSA), und den Einparkassistent (APA).

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Zum Verkaufsstart im Herbst dieses Jahres bietet Opel den Zafira Tourer mit 2.0 CDTI-Common-Rail-Turbodieselmotor in drei Leistungsstufen an: 110, 130 und 165 PS. Außerdem sind zwei 1,4-Liter-Turbobenziner mit 120 und 140 PS erhältlich. Alle Motorvarianten sind mit Sechs-Gang-Schalt- oder Automatikgetriebe erhältlich. Bereits kurz nach dem Debüt wird die Motorenpalette um ein Eco-Flex-Modell erweitert. Hinzu kommen Erdgas- und Autogas-Varianten.

Optional gibt es sogenannte Lounge-Sitze: Dann kann man den Mittelplatz in eine Armlehne verwandeln und die äußeren Sitze noch weiter verrücken. Sie gleiten bis zu 28 Zentimeter nach hinten und fünf Zentimeter zur Mitte, so dass man mehr Bein- und Schulterfreiheit genießt als in einer Luxuslimousine, verspricht der Hersteller. Für optischen Freiraum sorgt zudem eine Panorama-Frontscheibe, die bis weit über den Kopf des Fahrers reicht.

Zu den technischen Neuerungen zählen ein adaptives Fahrwerk und eine Reihe von Assistenzsystemen. So hält der Zafira automatisch den Abstand zum Vordermann ein und bremst bei einem drohenden Unfall stark ab. Eine Kamera erkennt Tempolimits und Überholverbote. Die Elektronik hilft auch bei Spurwechsel und -führung.

Unter der Haube gibt es zunächst einen 2,0 Liter großen Diesel in drei Leistungsstufen und zwei Benziner mit 1,4 Liter Hubraum. Die Motoren, die alle mit 6-Gang-Schaltung und Start-Stopp-Automatik kombiniert sind, decken ein Leistungsspektrum von 110 bis 165 PS ab. Später sollen eine EcoFlex-Sparvariante, stärkere Benziner sowie Umrüstungen für Erd- und Flüssiggas folgen.

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