Neuwagenpreise Mercedes kann am meisten verlangen

Mercedes kann auf dem deutschen Neuwagenmarkt die höchsten Preise durchsetzen. Aber auch die anderen großen Premiumhersteller haben zahlungsfreudige Kunden.
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Neuwagenpreise bei Premiumherstellern - Mercedes kann am meisten verlangen Quelle: Daimler
Neuwagenpreise bei Premiumherstellern - Mercedes kann am meisten verlangen

Im Durchschnitt zahlten deutsche Neuwagenkäufer 2014 genau 27.189 Euro für einen PKW. Das ist neuer Spitzenwert im langjährigen Vergleich.

Mercedes hat die zahlungswilligsten Neuwagenkunden. Laut einer Untersuchung der Universität Duisburg-Essen investierten Käufer im Schnitt 42.040 Euro in ein Pkw-Modell der Stuttgarter.

Auf Rang zwei folgt BMW; die Münchner konnten 41.252 Euro pro Fahrzeug verlangen. Deutlich abgeschlagen erreicht der dritte große Premiumanbieter, Audi, nur Rang drei: Die Kunden der Ingolstädter zahlten im Mittel 37.695 Euro.

Mit weiterem deutlichem Abstand reiht sich VW mit 24.389 Euro auf Platz vier ein. Auf dem fünften Rang folgt die Kleinwagenmarke Mini mit 23.079 Euro. Berücksichtigt wurden jeweils die Listenpreise inklusive Mehrwertsteuer, aber ohne aufpreispflichtige Extras.

Auf diese Autos fuhren die Deutschen 2014 ab
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Keine Überraschung: Auch 2014 war der VW Golf Deutschlands meistverkauftes Auto. Mit 255.044 Neuzulassungen dominierte er sowohl das Gesamtklassement als auch das Kompaktsegment. Auch in den anderen Klassen lagen laut der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) deutsche Modelle vorn – häufig solche aus Wolfsburg.

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Beliebtester Kleinwagen war 2014 in Deutschland mit 40.902 Neuzulassungen der VW Up.

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Bei den Kleinwagen lag der VW Polo mit 68.103 Einheiten vorn und in der Mittelklasse ...

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... und in der Mittelklasse führte kein Weg am VW Passat vorbei (72.153 Einheiten).

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Auch in bei den Großraum-Vans stellte VW mit dem Touran (47.801 Einheiten) den Klassenprimus.

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Der VW Transporter eroberte außerdem den Spitzenplatz bei den leichten Nutzfahrzeugen (30.796 Einheiten).

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In der oberen Mittelklasse setzte sich Konzerntochter Audi mit 39.596 Einheiten des A6 hauchdünn gegen BMW mit dem 5er und Mercedes mit der E-Klasse durch.

Insgesamt sind die Basispreise der in Deutschland neu zugelassenen Pkw gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Schnitt über alle Marken lagen sie 2014 bei 27.189 Euro und damit um 2,3 Prozent höher als im Vorjahr.

Gegenüber dem Jahr 1980 hat sich der Neuwagenpreis damit mehr als verdreifacht. Damals wurden im Schnitt 8.420 Euro fällig. Allerdings auch nur 13 Prozent Mehrwertsteuer (statt 19).

Nach Ansicht von Institutsleiter Prof. Dudenhöffer wird der SUV-Trend und die Nachfrage nach immer PS-stärkeren und besser ausgestatteten Neuwagen auch in den nächsten Jahren anhalten, so dass die Neuwagenpreise auch in den nächsten Jahren weiter steigen werden.

Dass de Deutschen im vergangenen Jahr mehr Geld für den Autokauf ausgegeben, berichtet auch der neue „DAT-Report“, der aber im Durchschnitt sogar auf 28.330 Euro kommt, das sind 1.300 Euro mehr als im Vorjahr.

Der Durchschnittspreis eines Gebrauchtwagens ist der Auswertung zufolge eum 450 Euro auf 9.870 Euro gestiegen. Am meisten Geld ließen die Kunden mit 14.280 Euro im markengebundenen Autohaus, heißt es. Die hohen Preise erklärten sich auch durch den starken Anteil an Jahreswagen (elf Prozent). Im freien Handel wurden im Schnitt 8.940 Euro aufgerufen, im Privatmarkt waren es 6.200 Euro.

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