Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ohne Fahrtenbuch nimmt Gericht private Nutzung an Kein Pardon bei der Dienstwagen-Steuer

Wer seinen Geschäftswagen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nutzen darf, hat schlechte Karten, der Dienstwagen-Besteuerung zu entgehen.

li DÜSSELDORF. Ein Arbeitnehmer, der ansonsten jede dienstliche Nutzung bestritt, musste sich jetzt gefallen lassen, dass das Finanzamt bei ihm die so genannte Ein-Prozent-Regelung für Einnahmen wegen privater Nutzung des Geschäftswagens steuererhöhend ansetzte.Das Sächsische Finanzgericht gab dem Finanzamt Recht und bestätigte damit, dass es das lohnsteuerpflichtige Einkommen des Antragstellers um monatlich 220 Euro erhöht hatte.

Wer einen Geschäftswagen auch für private Zwecke nutzt, hat diesen geldwerten Vorteil zu versteuern.Entweder wird dieser Vorteil anhand des Verhältnisses der Privat-Fahrten zu den geschäftlichen Fahrten ermittelt.Dazu ist ein ausführliches Fahrtenbuch zu führen.Anstelle des Fahrtenbuches kann der Steuerpflichtige aber auch die pauschale Besteuerung in Höhe von monatlich 1 % des inländischen Listenpreises des Geschäftswagens im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattungen einschließlich der Umsatzsteuer wählen.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Geschäftswagen überhaupt privat benutzt wird.Im Streitfall war gerade dies zwischen dem Antragsteller und dem Finanzamt umstritten.Der Antragsteller hatte den Geschäftswagen gewechselt, nachdem er ihn früher auch zu privaten Zwecken benutzt und den Nutzungswert versteuert hatte.Für den neuen Firmenwagen stand fest, dass im Arbeitsvertrag die private Nutzung gestattet und der Wagen auch für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benutzt worden war.Für diese Fahrten hatte der Arbeitgeber auch von der weiteren Pauschalregelung Gebrauch gemacht, nach der hierfür 0,03 % des Listenpreises pro Entfernungskilometer anzusetzen sind.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen