Porsche-Modellpolitik Der Cayenne bekommt einen kleinen Bruder

Bei Porsche kommt der Junior an den Start. Unmittelbar vor der Hauptversammlung der Stuttgarter gab der Aufsichtsrat grünes Licht für eine fünfte Baureihe und damit den Startschuss für den Bau des Cajun, den kleinen Bruder des Geländewagens Cayenne.
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Dem großen Cayenne will Porsche bald ein Kompakt-SUV folgen lassen, das etwa die Abmessungen des Audi Q5 hat. Quelle: gms

Dem großen Cayenne will Porsche bald ein Kompakt-SUV folgen lassen, das etwa die Abmessungen des Audi Q5 hat.

dpa/rtr STUTTGART. Unter dem Arbeitstitel "Cajun" will Porsche einen sportlichen Geländewagen bis zur Serienreife entwickeln, der als Einstiegs-Modell (neben dem Boxster) für jüngere Kunden gedacht ist.

Bisher baut Porsche den Geländewagen "Cayenne", der ab gut 55.000 Euro erhältlich ist. Dieses Modell wurde zusammen mit VW entwickelt. Die Schwestermarke Audi hat mit dem Q5 bereits einen für rund 37.000 Euro erhältlichen Geländewagen auf dem Markt.

Am Dienstag erklärte Porsche-SE-Chef Martin Winterkorn anlässlich der Hauptversammlng den Aktionären, wie der Name des neues Hoffnungsträgers zustande gekommen ist: "Intern heißt das Projekt Cajun, eine Kurzform für Cayenne Junior". Gleichzeitig ist Cajun der Begriff für die französisch geprägte Kultur und würzige Küche im US-Bundesstaat Louisiana.

Mit dem Wagen will Porsche vor allem jüngere Käuferschichten ansprechen und ein mittelfristiges Absatzziel von 150.000 Fahrzeuge pro Jahr erreichen.

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